Supestarska Draga – ACI-Marina Supestarska Draga

Wasser- und Trockenliegeplätze der ACI Marina Supetarska Draga

Die ACI Marina Supetarska Draga liegt am inneren Ende der gleichnamigen, tief in die Insel Rab einschneidenden Bucht. Sie ist ganzjährig geöffnet. Die aktuelle Betreiberübersicht nennt 274 Wasserliegeplätze und 53 Trockenliegeplätze. Ein rund 200 Meter langer Wellenbrecher schützt das Hafenbecken.

An den Liegeplätzen stehen Wasser und Strom zur Verfügung. Toiletten und Duschen, barrierefreie Sanitäranlagen, kostenloses WLAN, Parkplätze, Geldautomat und Ladestationen für Elektrofahrzeuge gehören zur Ausstattung. Ein Lebensmittelgeschäft und ein Restaurant befinden sich im Marinabereich.

Die Marina besitzt eine Slipanlage, eine Wartungs- und Reparaturwerkstatt sowie einen Kran mit neun Tonnen Tragfähigkeit. Damit sind kleinere Hebe-, Wartungs- und Landarbeiten möglich. Einen großen Travellift weist ACI für den Standort nicht aus; Bootsgewicht, Abmessungen, Arbeitsumfang und Termin müssen deshalb vorab mit dem technischen Betrieb geklärt werden.

Eine Tankstelle für Boote gibt es nicht in der Marina. ACI nennt die nächste Station in elf Seemeilen Entfernung. Kraftstoff muss daher in die Törn- und Rückgabeplanung einbezogen werden; Standort, Öffnungszeiten und angebotene Sorten sollten aktuell bestätigt werden. Die lange, teilweise flache Bucht und Untiefen bei den vorgelagerten Inselchen erfordern außerdem die Nutzung aktueller amtlicher Karten.

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Anreise und Einkaufen

Supetarska Draga, Benediktinerabtei und fruchtbares Inseltal

Eine Siedlung am Ende der Bucht

Supetarska Draga liegt nicht auf dem kahlen nordöstlichen Kalkrücken Rabs, sondern in der wasserreicheren mittleren Flyschzone. Quellen und tiefere Böden ermöglichten hier Ackerbau, Gemüse-, Wein- und Olivenanbau. Die geschützte Bucht verband diese landwirtschaftliche Siedlung mit Fischerei und Küstenverkehr.

Die Abtei Sankt Peter im Tal

Der mittelalterliche Ort entwickelte sich um ein Benediktinerkloster. Eine Gründungsurkunde von 1060 nennt den Raber Bischof Drago, den Prior Majo und die Einwohner der Inselkommune als Beteiligte. Sie übergaben Abt Fulkon die Kirchen Sankt Peter und Sankt Cyprian samt Land, damit in der „Draga“, dem Tal beziehungsweise der Bucht, ein Kloster entstehe.

Eine romanische Basilika

Die erhaltene Kirche Sankt Peter ist eine dreischiffige Basilika mit drei halbrunden Apsiden. Ihr Kern stammt aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts; die reichere Fassadengestaltung folgte im 12. Jahrhundert. Archäologische Spuren deuten darauf hin, dass der Platz bereits in der Antike wirtschaftlich genutzt wurde und möglicherweise eine frühchristliche Kirche besaß.

Das älteste erhaltene Glockenzeugnis

Am teilweise zerstörten frühromanischen Turm hängen zwei Glocken. Die ältere wurde 1299 von Luka aus Venedig gegossen und gilt als älteste erhaltene Glocke an der östlichen Adriaküste; die zweite stammt von 1453. Das Kloster verlor im 14. Jahrhundert an Bedeutung und wurde im 15. Jahrhundert aufgehoben.

Inseln vor der Draga

Vor Supetarska und Kamporska Draga liegen kleine Inseln wie Maman, Sridnjak und Šailovac. Ihre flachen Ufer und die gegliederte Bucht schufen kleinteilige Fischgründe und geschützte Wasserflächen. Gleichzeitig erklären sie, warum die Zufahrt trotz des ruhigen inneren Beckens sorgfältige Ortskenntnis und genaue Karten verlangt.

Restaurants und Hotels in der Nähe