Novigrad – Marina Novigrad

Liegeplätze, 110-Tonnen-Lift und Versorgung in Marina Nautica

Die Marina Nautica liegt in der geschützten Bucht von Novigrad und ist ganzjährig geöffnet. Ihre charakteristisch muschelförmig angeordneten Stege bieten 365 Wasserliegeplätze; weitere 50 Boote können an Land stehen. Die Anlage arbeitet auf UKW-Kanal 17.

Alle Liegeplätze besitzen Trinkwasser und einen zur Bootsgröße passenden Stromanschluss zwischen 16 und 63 Ampere. Zur Marina gehören Sanitäranlagen, WLAN, Wäscherei, überwachte Parkflächen und ein professioneller, rund um die Uhr verfügbarer Hafendienst. Hotel Nautica, Restaurant, Bar, Innenpool, Sauna und Wellnessbereich sind unmittelbar in den Komplex integriert.

Für technische Arbeiten gibt es einen Yachtservice und Trockenliegeplätze. Seit 2025 steht ein verstellbarer Travellift mit 110 Tonnen Tragfähigkeit zur Verfügung; angeboten werden Heben, Zuwasserlassen und Hochdruckreinigung des Unterwasserschiffs. Weitere Motor-, Elektro-, Rumpf- oder Rigg-Arbeiten müssen nach Art des Auftrags und zulässigen Abmessungen mit dem Service abgestimmt werden.

Eine Bootstankstelle befindet sich innerhalb der Marina. Damit lassen sich Kraftstoffübernahme, Versorgung und technische Arbeiten am selben Standort erledigen. Öffnungszeiten und verfügbare Kraftstoffsorten sollten dennoch unmittelbar vor einer Charterrückgabe geprüft werden.

Altstadt, Lebensmittelgeschäfte, Gastronomie und weitere Dienstleistungen von Novigrad sind vom Liegeplatz zu Fuß erreichbar. Der Marinakomplex ersetzt damit nicht den Ort, sondern liegt direkt an dessen nördlichem Hafenrand.

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Anreise und Einkaufen

Novigrad zwischen Lapidarium und Fischereihafen

Eine Stadt auf der kleinen Halbinsel

Der historische Kern von Novigrad liegt auf einer Halbinsel, die von einer Stadtmauer mit Türmen geschützt wurde. Teile dieser Befestigung blieben erhalten und begleiten heute die Uferpromenade. Die lange venezianische Epoche ist an Bauformen, steinernen Wappen und dem bis heute verwendeten zweisprachigen Namen Novigrad-Cittanova ablesbar.

Der ehemalige Bischofssitz

Novigrad war über viele Jahrhunderte Bischofssitz. Die Pfarrkirche der heiligen Pelagius und Maximus steht im Bereich des früheren Dombezirks. Unter dem Chor liegt eine Krypta, deren Bauform an frühmittelalterliche Kirchenräume erinnert. Kirchliche und weltliche Verwaltung prägten dadurch den kleinen Ort stärker, als seine heutige Größe vermuten lässt.

Das Lapidarium

Das moderne Museum Lapidarium bewahrt eine bedeutende Sammlung von Steindenkmälern aus Antike, Mittelalter und späteren Epochen. Besonders wichtig sind Teile eines reich dekorierten Ziboriums aus der Zeit des Bischofs Mauritius gegen Ende des 8. Jahrhunderts. Die Fragmente verbinden Novigrad mit der karolingischen Kunst und der kirchlichen Neuordnung Istriens.

Der Hafen als Arbeitsort

Neben dem Yachthafen blieb Novigrad ein Fischereistandort. Boote, Netze, Kühl- und Verarbeitungsbetriebe gehören zur jüngeren Wirtschaftsgeschichte des Hafens. Diese Nutzung unterscheidet den Ort von einer reinen Ferienanlage und knüpft an die jahrhundertelange Versorgung der Küstenstadt aus der Adria an.

Restaurants und Hotels in der Nähe