Teulada – Porto di Teulada

Liegeplätze und Versorgung in Marina di Teulada

Marina di Teulada liegt im schmalen Porto Budello an der Südküste Sardiniens. Der Betreiber nennt rund 250 Liegeplätze an mehr als 800 Metern Kai und drei Schwimmstegen. Eine vollständige aktuelle Tabelle zu maximaler Bootslänge und Tiefgang ist auf der Übersichtsseite nicht ausgewiesen. Platz und Maße sind über UKW-Kanal 09 oder 16 zu bestätigen.

Wasser und Strom bis zu den vorgesehenen 220- beziehungsweise 380-Volt-Anschlüssen stehen am Liegeplatz bereit. Der Sanitär-Bereich umfasst Toiletten und Duschen. WLAN, Wäscherei, Parkplätze, Bar und kleiner Markt gehören zur Anlage. Ein eigener Trinkwasserspender wird genannt; die Nutzung der Stegversorgung richtet sich nach Tarif und Hafenregeln.

Eine Tankstelle beziehungsweise Bunkerleistung ist vorhanden. Kraftstoffsorten und Öffnungszeiten müssen aktuell bestätigt werden. Bilgenabsaugung sowie Annahme von Bordabfall, Altöl und Batterien werden ausgewiesen. Schwarz- und Grauwasser sind nach dem Verfahren der Marina anzumelden.

Technischer Bereich, Werkstätten und Hebemöglichkeiten bestehen, doch die aktuelle Betreiberseite nennt keine verbindliche maximale Travelift- oder Krantraglast. Heben, Reparaturen und Landlager benötigen einen eigenen Auftrag mit Termin, Maßen, Gewicht und geprüften Hebepunkten. Teile der umliegenden Küste gehören zu einem militärischen Übungsgebiet und können zeitweise gesperrt sein.

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Teulada: Porto Budello, Küstentürme und die abgeschirmte Südküste

Die geschützte Bucht war ein natürlicher Anlandeplatz

Porto Budello schneidet tief in die sonst offene Südküste ein. Der heutige Hafen nutzt diesen natürlichen Schutz, liegt aber mehrere Kilometer vom alten Ort Teulada entfernt. Landwirtschaft und Weidewirtschaft prägten das Hinterland lange stärker als ein städtischer Seehandel.

Die Küste war dennoch Teil antiker und mittelalterlicher Routen zwischen Sulcis, Cagliari und dem westlichen Mittelmeer. Kleine Anlandeplätze verbanden verstreute Siedlungen mit dem Meer.

Türme warnten vor Überfällen

Unter spanischer Herrschaft entstand ein Netz von Küstenwachtürmen. Die Torre del Budello überwachte die Hafeneinfahrt; weitere Türme standen an benachbarten Kaps und Buchten. Sichtzeichen ermöglichten schnelle Warnungen vor Piraten und Kaperfahrern.

Der heutige Ortsname Teulada geht auf eine ältere Siedlung näher an der Küste zurück. Wiederholte Angriffe trugen dazu bei, dass Bewohner ihren Schwerpunkt weiter ins Landesinnere verlegten.

Das Militärgebiet begrenzte die Küstenentwicklung

Große Abschnitte westlich und südlich der Marina gehören seit dem 20. Jahrhundert zum militärischen Übungsgebiet Capo Teulada. Dadurch blieben manche Buchten von dichter Ferienbebauung frei, waren und sind aber nicht allgemein zugänglich.

Diese Abschirmung ist kein reiner Naturschutz. Ökologische Erhaltung, militärische Nutzung und Belastungsfragen überlagern sich. Die Marina liegt am Rand dieser besonderen Landschaft, weshalb aktuelle Sperrzonen und amtliche Bekanntmachungen für die Küstennutzung maßgeblich sind.

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