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Wachturm von La Caletta

Sardinien · Südkurs ab Olbia

Tavolara und Sardiniens Ostküste ab Olbia

Unter Tavolaras Kalkwand ankern, an Budonis Küste segeln und in La Caletta den Strand gegen die Gassen von Posada tauschen: Diese Runde verbindet Inselbuchten mit gut erreichbaren Hafenorten.

Der lebhafte Yachthafen in Olbia auf Sardinien zeigt Yachten und Boote, ein Riesenrad sowie eine Mischung aus moderner und traditioneller Architektur vor sanft geschwungenen Hügeln.
Marina di Olbia © Adobe Stock - Aerial Film Studio

Samstag

Ankommen in Olbia

Die erste Nacht bleibt die Yacht in der Marina di Olbia. Nach der Übernahme am späten Nachmittag ist Zeit zum Einrichten und für ein erstes sardisches Abendessen. Tavolara wird erst morgen angelaufen, wenn Boot und Mannschaft bereit sind.

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Die Woche beginnt am eigenen Steg

Marina di Olbia liegt auf der südlichen Seite des inneren Golfs, nahe dem Flughafen. Das ist für die Anreise praktisch, bedeutet aber nicht, dass die Altstadt direkt hinter dem Heck beginnt. Lasst euch vor der Anreise den genauen Treffpunkt der Charterfirma nennen: Die Bezeichnung Olbia kann verschiedene Liegeplätze meinen. Diese Runde beginnt und endet ausdrücklich in der Marina di Olbia von MOYS.

Nach der Übergabe bleiben die Leinen heute fest. So müssen weder ein verspäteter Flug noch ein noch nicht erledigter Einkauf durch eine hastige Ausfahrt ausgeglichen werden. Ein Essen am Wasser und eine Nacht im Hafen sind ein angenehmer Anfang, bevor morgen die erste längere Passage folgt.

Bei der Übernahme an die beiden Ankernächte denken

Neben Segeln, Motor und Elektrik verdienen Ankeranlage und Beiboot besondere Aufmerksamkeit. Lasst euch zeigen, wie viel Kette vorhanden ist, wie ihre Markierungen zu lesen sind und wie sich der Anker bei einem Ausfall der Winde bedienen lässt. Für die Nächte bei Tavolara und Coda Cavallo ist kein Landanschluss vorgesehen. Funktionierende Batterien, Kühlschrank und Frischwasserversorgung machen dort einen spürbaren Unterschied.

Auch das Einsteigen aus dem Wasser wird am festliegenden Boot ausprobiert. Wo hängt die Badeleiter, und lässt sie sich von einer Person im Wasser öffnen? Für den Landgang mit dem Beiboot werden Ruder, Pumpe und passendes Sicherungsmaterial gemeinsam verstaut. Offene Fragen gehören jetzt zur Charterfirma, nicht erst morgen in die Bucht.

Ein Einkauf, der an Bord wirklich gebraucht wird

Der nahe Einkaufsbereich ist ein Vorteil dieser Basis. MOYS nennt ein Einkaufszentrum in der Nachbarschaft; den passenden Weg oder eine Transportmöglichkeit erfahrt ihr im Marinabüro. Schwere Getränke, Frühstück und die Zutaten für zwei vollständige Bordmahlzeiten kommen zuerst auf die Liste. Frische Ergänzungen sind später in Porto Ottiolu und La Caletta möglich.

Pane carasau, Tomaten, Eier und Pecorino ergeben das Pane frattau aus dem Rezeptteil. Das dünne Brot lagert trocken und bruchsicher, Gemüse und Getränke werden so verteilt, dass niemand bei Seegang unter Gepäck suchen muss. Für den ersten Segeltag lohnt ein bereits vorbereitetes Mittagessen. Das hält die Küche frei, während draußen noch alle mit dem neuen Boot vertraut werden.

Die Nacht bei Tavolara braucht ruhiges Wetter

Die Ostküste Sardiniens liegt nicht automatisch geschützt, nur weil der häufige Maestrale aus Nordwesten kommt. Im Golf können Böen und Fährwellen auftreten; östlicher Wind bringt Seegang an die offenen Küstenabschnitte. Die Prognose wird deshalb für den Golf, die Außenseite Tavolaras und die geplante Ankerbucht betrachtet.

Die erste Passage umfasst rund 19 Meilen und führt außen um Tavolaras Ostende. Bei unpassender Vorhersage bleibt die Yacht in Olbia. Ein späterer Start verkürzt dann das südliche Programm; er wird nicht durch eine zusätzliche Nachtfahrt ausgeglichen. Der verbindliche Rückkehrtag bleibt Freitag. Bereits beim ersten Gespräch an Bord sollte klar sein, dass La Caletta ein Wunschziel und kein Muss ist.

Olbia lohnt mehr als den Weg vom Flughafen

Wer nach Übernahme und Einkauf noch in die Stadt möchte, organisiert Hin- und Rückweg, bevor die Crew loszieht. Rund um den Corso Umberto und die angrenzenden Gassen lässt sich gut ein erster Eindruck gewinnen: Geschäfte, Plätze und Alltag gehören hier genauso zum Stadtbild wie die Reisenden mit ihren Koffern. Für einen ausgedehnten Besichtigungstag ist dieser Abend dagegen zu kurz.

Die Hafenlage erklärt, warum Olbia seit der Antike vom Austausch über See geprägt ist. Heute dominieren die großen Fährschiffe den Blick aufs Wasser. Von der Uferpromenade im Zentrum aus lassen sich die Hafenanlagen gut überblicken. Bleibt die Crew lieber am Boot, ist das kein verlorener Landgang; am Ende der Woche gibt es einen zweiten Abend in Olbia.

Ein unkompliziertes erstes Abendessen

Nach einem Reisetag braucht niemand ein aufwendiges Menü. In Marinannähe nennt MOYS Gastronomie; im Zentrum ist die Auswahl größer, dafür kommt der Transfer hinzu. Ein Teller Pasta, Gemüse und etwas Brot reichen oft, um den Abend ohne lange Wartezeit zu genießen. Wer Fisch bestellen möchte, fragt nach dem Tagesangebot und danach, ob der Preis pro Portion oder nach Gewicht berechnet wird.

An Bord sind Tomaten, Pecorino und das knusprige sardische Fladenbrot schnell auf dem Tisch. Hebt einen Teil des Brots ungeöffnet für später auf. Die erste Mahlzeit eignet sich außerdem, um Vorlieben und Unverträglichkeiten zu besprechen, bevor der Einkauf für die weiteren Tage zur Gewohnheit wird.

Den nächsten Morgen einfach halten

Vor dem Schlafengehen werden die Aufgaben für die Ausfahrt verteilt. Eine Person übernimmt den Funk, eine beobachtet den Verkehr, die anderen kümmern sich um Leinen und Fender. Die Hafenausfahrt wird auf der aktuellen Karte gemeinsam angesehen, einschließlich der für kleine Sportboote geltenden Verkehrsführung. Eine automatische Linie auf dem Bildschirm gibt keinen Vorrang gegenüber den Fähren.

Für Cala Spalmatore sind die aktuelle Schutzgebietskarte und die erlaubte Ankerfläche entscheidend. Legt Badesachen und Verpflegung für den Inselnachmittag bereit und verstaut die großen Reisetaschen. Nach dem Frühstück kann die erste Ausfahrt in Ruhe beginnen.

Olbia · Marina di Olbia +39 0789 645030 info@moys.it Stand: 24.08.2026
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