Porto Rotondo – Marina di Porto Rotondo

Liegeplätze und Versorgung in Marina di Porto Rotondo

Marina di Porto Rotondo liegt in einer natürlichen Bucht zwischen Punta Nuraghe und Punta Volpe. Der Betreiber nennt 652 Liegeplätze, darunter Plätze für Segel- und Motoryachten sowie 25 Großyachtplätze. Die aktuelle Startseite weist jedoch keine vollständigen Längen- und Tiefgangsklassen aus. Verfügbarkeit, Abmessungen und Wassertiefe sind deshalb mit der Reservierung verbindlich zu bestätigen.

Wasser und Strom stehen an den Liegeplätzen bereit; verfügbare Anschlüsse reichen je nach Platz in verschiedene Leistungsstufen. Der Sanitär-Bereich mit Toiletten und Duschen, Wäscherei, WLAN, Geschäfte und Gastronomie gehören zur Marina beziehungsweise zum unmittelbar anschließenden Ort. Zugang, Verbrauch und Saisonzeiten richten sich nach Vertrag und Platz.

Kraftstoff kann über eine Tankstelle beziehungsweise Bunkerpartner bezogen werden. Standort, angebotene Sorten, Lieferform und Öffnungszeiten müssen vorab geklärt werden. Pumpen und Annahmestellen für Schwarz-, Grau- oder Bilgenwasser, Altöl und technische Abfälle werden auf der aktuellen englischen Übersichtsseite nicht eindeutig beschrieben. Diese Entsorgung ist daher anzumelden.

Technische Betriebe und ein Taucherdienst sind verfügbar; die Marina veröffentlicht auf der aktuellen Übersicht jedoch keine verbindliche maximale Traglast für Travelift oder Kran. Heben, Reparatur und Landlager brauchen einen separaten Auftrag mit Termin, Maßen, Gewicht und geprüften Hebepunkten. Ein Liegeplatz schließt diese Leistungen nicht automatisch ein.

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Anreise und Einkaufen

Porto Rotondo: geplantes Küstendorf zwischen Kunst und Granit

Der Ort entstand ab den 1960er Jahren

Porto Rotondo ist kein historisches Fischerdorf, sondern eine geplante Ferien- und Hafensiedlung. Die venezianischen Unternehmerbrüder Luigi und Nicolò Donà dalle Rose begannen das Projekt in den frühen 1960er Jahren. Die kreisförmige Bucht gab dem Ort seinen Namen.

Wege, kleine Plätze und niedrige Gebäude sollten den Eindruck eines gewachsenen mediterranen Dorfs erzeugen. Tatsächlich entstand die Anlage in kurzer Zeit und gehört zur touristischen Erschließung der nordöstlichen Gallura.

Künstler gestalteten öffentliche Räume

Die Piazza San Marco bildet das gesellschaftliche Zentrum. Künstler und Kunsthandwerker prägten Pflasterungen, Fassaden und Innenräume. Besonders bekannt ist die Kirche San Lorenzo mit Holzskulpturen von Mario Ceroli.

Das Amphitheater von Porto Rotondo greift antike Formen auf, ist aber ein moderner Veranstaltungsbau. Kunst ist hier Teil des ursprünglichen Planungskonzepts und nicht später auf einen alten Ortskern aufgesetzt worden.

Der Name Punta Nuraghe verweist auf ältere Spuren

Die Marina liegt zwischen Punta Volpe und Punta Nuraghe. Letzterer Name erinnert daran, dass die Gallura lange vor dem Ferienort besiedelt war. Nuraghen, Gigantengräber und ländliche Stazzi liegen vor allem im weiteren Hinterland.

Diese vorgeschichtliche und bäuerliche Landschaft darf nicht mit der jungen Architektur Porto Rotondos vermischt werden. Gerade der Kontrast ist charakteristisch: Granit, Macchia und alte Flurnamen rahmen eine bewusst entworfene Siedlung des 20. Jahrhunderts.

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