Porto Cervo – Marina di Porto Cervo
Liegeplätze und Großyachtservice in Marina di Porto Cervo
Marina di Porto Cervo besteht aus dem Porto Vecchio und dem größeren Marina-Neubau. Die aktuelle Betreiberseite veröffentlicht in der frei zugänglichen Übersicht keine durchgehend gepflegte Gesamttabelle; ältere Tarife unterscheiden Plätze von kleinen Booten bis zu Yachten über 55 Meter. Betreiber, Hafenabschnitt, Bootsmaße und Tiefgang müssen deshalb mit jeder Reservierung eindeutig bestätigt werden.
Wasser und Strom stehen an den Liegeplätzen bereit; Anschlussart, Leistung und Verbrauch richten sich nach Bootsgröße und Kai. Der Sanitär-Bereich umfasst Toiletten und Duschen. Rund-um-die-Uhr-Sicherheit, Mooringhilfe, WLAN, Wäscherei, Crew- und Concierge-Leistungen sind vorhanden. Zugang und einzelne Leistungen können je nach ISPS- beziehungsweise Großyachtbereich abweichen.
Eine Tankstelle beziehungsweise Bunkerleistung ist im Hafen verfügbar. Kraftstoffsorten, Lieferstelle, Zollstatus und Öffnungszeiten müssen vorab vereinbart werden. Abfallentsorgung wird berechnet; Pumpen für Schwarz-, Grau- oder Bilgenwasser sowie Altölannahme sind nach Marina-Verfahren anzumelden und nicht als freie Selbstbedienung vorauszusetzen.
Technische Dienste werden im Hafenumfeld angeboten, eine aktuelle verbindliche maximale Traglast von Travelift oder Kran wird auf der allgemeinen Serviceseite jedoch nicht genannt. Heben, Reparatur und Landlager benötigen einen separaten Fachbetrieb und eine Zusage mit Termin, Maßen, Gewicht und geprüften Hebepunkten.
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Porto Cervo: Entstehung der Costa Smeralda und Architektur des 20. Jahrhunderts
Der Ort entstand aus einem privaten Entwicklungsprojekt
Porto Cervo wurde ab den frühen 1960er Jahren zum Zentrum der Costa Smeralda. Prinz Karim Aga Khan IV. und weitere Investoren erwarben Küstenland und gründeten ein Konsortium, das Straßen, Hotels, Wohnanlagen und Häfen gemeinsam plante.
Der Porto Vecchio war eine der ersten Anlagen. Die größere Marina folgte später. Beide sind daher keine modernisierten historischen Fischerhäfen, sondern Kerne eines bewusst geschaffenen internationalen Ferienorts.
Architekten entwarfen eine neue mediterrane Bildsprache
Jacques Couëlle, Luigi Vietti, Michele Busiri Vici und weitere Architekten kombinierten geschwungene Mauern, kleine Fenster, Granit und pastellfarbene Putze. Die Gebäude sollten landschaftsnah und handwerklich wirken, obwohl sie Teil einer zeitgenössischen Gesamtplanung waren.
Die Kirche Stella Maris von Busiri Vici steht oberhalb der Marina. Ihre unregelmäßigen weißen Formen und der Blick über den Hafen machen sie zu einem Schlüsselbau dieses sogenannten mediterranen Stils.
Der Yachthafen wurde zur internationalen Bühne
Der Yacht Club Costa Smeralda wurde 1967 gegründet und etablierte große Regatten. Maxi Yacht Rolex Cup und andere Veranstaltungen verbanden Porto Cervo mit dem internationalen Hochseesegeln und dem Bau großer Regattayachten.
Diese maritime Kultur ist jung, aber historisch präzise fassbar. Die Besonderheit Porto Cervos liegt in der Verknüpfung von Immobilienplanung, Architektur, Regattasport und Großyachtwirtschaft—not in einer erfundenen antiken Hafenvergangenheit.