Isola Rossa

Liegeplätze und Hafenservice in Marina Isola Rossa

Marina Isola Rossa liegt an der Nordküste zwischen Castelsardo und Santa Teresa Gallura. Der Betreiber nennt 451 Liegeplätze für Boote bis 27 Meter; die Wassertiefe an den Kais beträgt etwa zwei bis sieben Meter. Der Grund besteht aus Sand und Fels. Gastplatz und Maße sind über UKW-Kanal 09 oder 16 zu bestätigen.

Frischwasser und Strom stehen rund um die Uhr bereit. Der Sanitär-Bereich umfasst Toiletten und warme Duschen. Mooringhilfe arbeitet saisonabhängig zu unterschiedlichen Zeiten; Wetterinformationen, Videoüberwachung und im Juli und August eine Nachtwache ergänzen den Betrieb.

Die Tankstelle ist in der Hochsaison täglich, in der Nebensaison nur an zwei Tagen pro Woche geöffnet. Kraftstoffsorten und konkrete Zeiten müssen aktuell geprüft werden. Getrennte Sammelstellen nehmen gewöhnlichen und technischen Abfall einschließlich Altöl, Filtern und Batterien an. Pumpen für Schwarz-, Grau- oder Bilgenwasser sind separat zu klären.

Slip und fester Kran heben Boote bis 30 Tonnen; Trockenplätze sind für Boote bis 42 Fuß vorgesehen. Elektrische, mechanische und weitere technische Hilfe wird auf Abruf vermittelt. Jeder Hub benötigt Termin, Maße, Gewicht und geprüfte Hebepunkte; die saisonalen Betriebszeiten gelten auch für technische Leistungen.

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Anreise und Einkaufen

Ansicht von Isola Rossa
Ansicht von Isola Rossa. Foto: Toninaj / Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 3.0.

Isola Rossa: spanischer Küstenturm, Fischersiedlung und roter Porphyr

Rötliches Gestein gab dem Ort seinen Namen

Vor der Küste liegt eine kleine Felseninsel aus rötlichem Porphyr. Ihre Farbe unterscheidet sich deutlich vom hellen Granit vieler galluresischer Küsten und gab Isola Rossa den heutigen Namen.

Wind und Brandung formten Klippen, kleine Buchten und Sandstrände. Der Hafen liegt zwischen felsigen Vorsprüngen und wurde erst in moderner Zeit als geschlossenes Becken ausgebaut.

Ein spanischer Turm überwachte den Golf von Asinara

Der Torre di Isola Rossa entstand im 16. Jahrhundert als Teil des aragonesisch-spanischen Küstenwarnsystems. Von seinem Standort ließen sich Seewege und mögliche Anlandungen überblicken.

Wachtürme waren keine isolierten Burgen. Sie tauschten Sicht- und Rauchzeichen mit benachbarten Stationen aus und sollten Küstendörfer vor Piraten- und Kaperangriffen warnen.

Fischerfamilien gründeten die dauerhafte Siedlung

Der heutige Ort wuchs im 20. Jahrhundert aus einer kleinen Fischersiedlung, deren Bewohner unter anderem aus Ponza und anderen sardischen Küstenorten kamen. Bootsschuppen und einfache Häuser lagen nahe der geschützten Anlandestelle.

Mit Hafenbau und Strandtourismus änderte sich die Wirtschaftsstruktur. Isola Rossa besitzt deshalb drei klar erkennbare Ebenen: geologische Landmarke, frühneuzeitliche Küstenwache und eine vergleichsweise junge Fischer- und Feriensiedlung.

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