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Cala Gonone – Porto di Cala Gonone

Liegeplätze und Hafenservice in Cala Gonone

Cala Gonone besitzt den einzigen Hafen im Golf von Orosei. Seit dem Sommer 2025 bewirtschaftet Marina & Yacht Services zwei von der Gemeinde vergebene Kai- und Wasserflächen. Andere Bereiche dienen vor allem Ausflugs- und Mietbooten. Eine Charteryacht benötigt deshalb eine aktuelle Zusage mit genauer Platzangabe; freie Kaikanten sind keine verfügbaren Gastliegeplätze.

Der Hafen liegt offen zum Golf von Orosei. Östlicher und südöstlicher Seegang kann Einfahrt, Liegeplatz und Hafenbetrieb deutlich beeinträchtigen. Der Betreiber ist vor dem Anlaufen zu kontaktieren, und eine geeignete Alternative bleibt bis zur eindeutigen Bestätigung Teil der Tagesplanung.

Wasser, Strom, Sanitärzugang, Anlegehilfe, Kraftstoff und Entsorgung sind für den zugewiesenen Platz einzeln zu bestätigen. Angaben früherer Betreiber zu Liegeplatzzahl, Bootslänge, Tiefgang, Kranlast oder Rund-um-die-Uhr-Leistungen dürfen nicht auf die aktuelle Bewirtschaftung übertragen werden.

Im Sommer erzeugen Ausflugs- und Mietboote dichten Verkehr. Leinen und Fender werden vor der Einfahrt vorbereitet; Arbeitsflächen und Drehbereiche bleiben frei. Für technische Arbeiten oder einen Krantermin ist eine gesonderte Zusage des aktuell zuständigen Betriebs nötig.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Anreise und Einkaufen

Ansicht von Porto di Cala Gonone
Ansicht von Porto di Cala Gonone. Foto: Patrick Nouhailler's… / Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 3.0.

Cala Gonone: Karstküste, Mönchsrobbenhöhlen und Dorgalis Kulturraum

Ein Tunnel machte das Küstendorf dauerhaft erreichbar

Cala Gonone liegt unter den Kalkbergen des Supramonte. Die Verbindung zum Hauptort Dorgali war lange schwierig und führte über steile Wege. Der Straßentunnel durch den Berg erleichterte im 20. Jahrhundert den Ausbau zum Ferien- und Hafenort.

Die Siedlung ist damit eng mit Dorgali verbunden, besitzt aber eine eigene, zum Golf gerichtete Topografie. Der moderne Hafen wurde zum Ausgangspunkt für die schwer zugängliche Küste südlich des Orts.

Karst schuf Höhlen und unterirdische Wasserwege

Die Grotta del Bue Marino besteht aus weit verzweigten Gängen mit Seen, Tropfsteinen und prähistorischen Spuren. Ihr Name erinnert an die Mittelmeer-Mönchsrobbe, die dort früher beobachtet wurde und heute in diesem Küstenabschnitt als verschwunden gilt.

Cala Luna, Cala Sisine und Cala Goloritzé liegen zwischen hohen Kalkwänden. Schluchten und Quellen verbinden das Gebirge mit dem Meer. Mehrere Strände sind nur zu Fuß oder per Boot erreichbar.

Dorgalis Vorgeschichte liegt nicht nur an der Küste

Im Hinterland liegen Nuraghen, Gigantengräber und die Siedlung Tiscali in einer eingestürzten Doline. Tiscali wurde in nuragischer Zeit angelegt und später weiter genutzt; ihre verborgene Lage ist Teil ihrer besonderen Erhaltung.

Das Archäologische Museum von Dorgali ordnet Küstenfunde und Bergsiedlungen gemeinsam ein. Cala Gonone ist daher nicht bloß Tor zu Stränden, sondern maritimer Zugang zu einem Karst- und Kulturraum, der weit ins Supramonte reicht.

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