Cagliari Saint'Elia – Porto turistico Marina Piccola Poetto
Liegeplätze und Versorgung in Marina Piccola
Marina Piccola liegt östlich von Cagliari am Anfang des Poetto-Strands, unmittelbar unter der Sella del Diavolo. Der Hafen umfasst mehrere unterschiedlich verwaltete Steg- und Vereinsbereiche. Eine aktuelle, einheitliche Zahl frei verfügbarer Gastplätze samt Größen- und Tiefenklassen ist öffentlich nicht belastbar ausgewiesen. Betreiber, Platz, Breite und Tiefgang müssen daher eindeutig bestätigt werden.
Wasser und Strom sind in Teilen der Anlage an den Stegen vorhanden; Anschlusswerte und Abrechnung hängen vom Betreiber ab. Für den Sanitär-Bereich mit Toiletten und Duschen gibt es ebenfalls keine einheitliche, aktuelle Leistungsbeschreibung. Zugang, Öffnungszeiten und Barrierefreiheit müssen bei der jeweiligen Liegestelle erfragt werden.
Eine Tankstelle ist in Marina Piccola nicht verlässlich als aktueller Dienst ausgewiesen. Der nächste bestätigte Abgabeort liegt im größeren Hafenbereich von Cagliari; Sorten und Öffnungszeiten sind vorab zu klären. Auch Pumpen für Schwarz-, Grau- oder Bilgenwasser sowie Altöl- und Batterieannahme dürfen nicht ohne direkte Zusage vorausgesetzt werden.
Slip-, Kran- und kleinere technische Leistungen sind vereins- beziehungsweise betriebsabhängig, eine gemeinsame maximale Traglast ist nicht dokumentiert. Jeder Hub braucht eine gesonderte Bestätigung. Parkflächen liegen am Strand- und Hafenbereich, sind im Sommer stark beansprucht und können durch Veranstaltungen eingeschränkt sein. Die Zufahrt teilt sich den Raum mit Fußgängern und Strandverkehr.
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Marina Piccola: Poetto, Sella del Diavolo und Cagliaris östliche Stadtküste
Die Sella del Diavolo trennt zwei Küstenräume
Der markante Kalksteinhügel bildet die Grenze zwischen dem Poetto und der kleineren Bucht von Calamosca. Sein deutscher Name „Teufelssattel“ geht auf eine lokale Legende zurück; archäologische Spuren zeigen jedoch eine weit ältere Nutzung des Kaps.
Auf dem Höhenzug liegen Reste punischer und römischer Anlagen sowie der spanischen Küstenbefestigung Torre di Sant'Elia. Von dort wurden Golf und Zufahrten nach Cagliari überwacht.
Der Poetto wurde Cagliaris Stadtstrand
Die lange Sandküste östlich des Hafens war zunächst durch Salinen, Feuchtgebiete und kleine Fischersiedlungen geprägt. Im 20. Jahrhundert entstanden hölzerne Badehäuser, die casotti, und eine Straßenbahn verband die Stadt mit dem Strand.
Die meisten casotti wurden in den 1980er Jahren abgerissen. Der Poetto blieb dennoch ein zentraler öffentlicher Raum Cagliaris, in dem Strandbetrieb, Sport, Gastronomie und Veranstaltungen weit über die Sommersaison hinaus zusammenkommen.
Salzwasser und Flamingos liegen hinter dem Strand
Nur ein schmaler Siedlungsstreifen trennt den Poetto vom Naturpark Molentargius-Saline. Die ehemaligen Salzbecken und Brackwasserflächen sind ein wichtiger Lebensraum für Flamingos und Zugvögel.
Marina Piccola liegt damit nicht an einer isolierten Ferienküste. Hafen, Stadtstrand, Kalksteinkap und Feuchtgebiet treffen auf engem Raum zusammen und erklären die besondere Form des östlichen Cagliaritaner Stadtrands.