Cres – ACI-Marina Cres

Liegeplätze, Werftservice und Versorgung in ACI Cres

Die ACI Marina Cres liegt am südlichen Ende der tief eingeschnittenen Bucht von Cres, wenige Gehminuten vom historischen Zentrum entfernt. Der Betreiber führt 440 Liegeplätze im Wasser und 70 Stellplätze an Land. Die Marina ist ganzjährig geöffnet und nimmt an den Wasserliegeplätzen Yachten bis 50 Meter Länge auf.

Wasser und Strom stehen an den Stegen zur Verfügung. Zur Infrastruktur gehören mehrere Sanitärbereiche einschließlich barrierefreier Einrichtungen, Wäscherei, WLAN, Lebensmittelgeschäft, nautischer Ausrüster, Restaurant und Parkplätze. Apartments, Fitnessraum, Sauna, Kosmetikangebot und Tauchzentrum befinden sich ebenfalls im Marinabereich. Ladestationen versorgen Elektrofahrzeuge.

Für technische Arbeiten gibt es Kran, Travellift sowie Wartungs- und Reparaturbetriebe. Damit lassen sich nicht nur kleinere Übergabearbeiten, sondern auch Heben, Landlagerung und planmäßige Instandhaltung am Standort organisieren. Kapazität, zulässiges Bootsgewicht und Termine müssen direkt mit dem Servicebetrieb abgestimmt werden.

Die Bootstankstelle liegt innerhalb der Marina. Kraftstoffübernahme, Proviantierung und technische Arbeiten sind damit am selben Hafen möglich. Aktuelle Öffnungszeiten bleiben saisonabhängig und sollten vor einer Charterrückgabe geprüft werden.

Die Bucht bietet guten natürlichen Schutz, doch die Zufahrt ist lang und stellenweise eng. Lokale Geschwindigkeitsregeln, Fähr- und Hafenverkehr sowie die aktuelle Befeuerung sind zu beachten; verbindlich bleiben die amtlichen nautischen Unterlagen.

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Anreise und Einkaufen

Cres: Hafenstadt, Renaissancepaläste und Inselnatur

Der Hafen hinter den Stadttoren

Die geschützte Bucht förderte über Jahrhunderte Fischerei, Seefahrt und Schiffbau. Der historische Kern entstand direkt am kleinen Innenhafen Mandrac. Cres war von Mauern und fünf Türmen umgeben; erhalten blieben drei Stadttore, Mauerreste und ein Rundturm. Unter der Loggia am Hauptplatz wurden Bekanntmachungen verlesen, Verträge geschlossen, Gerichtsverhandlungen geführt und Waren gehandelt.

Arsan-Palast und Frane Petrić

Als der Verwaltungssitz der Inselgruppe von Osor nach Cres verlegt wurde, bauten Adelsfamilien im frühen 16. Jahrhundert neue Paläste. Der Arsan-Palast entstand an der Stelle eines älteren Arsenals und vereint gotische und renaissancezeitliche Bauteile. Heute beherbergt er das Stadtmuseum mit archäologischen, ethnografischen, heraldischen und kulturhistorischen Sammlungen.

Vor dem Museum erinnert eine Skulptur an den in Cres geborenen Renaissancephilosophen Frane Petrić, auch Franciscus Patricius genannt. Nach seiner Jugend auf der Insel studierte er unter anderem in Venedig und Padua und lehrte später Philosophie in Ferrara und Rom.

Oliven, Trockenmauern und Gänsegeier

Die fruchtbaren Flächen um die Stadt ermöglichten einen umfangreichen Olivenbau. Trockenmauern grenzen Haine und Weiden voneinander ab und halten zugleich den steinigen Boden fest. Fischerei und Landwirtschaft bildeten deshalb lange zwei gleichwertige wirtschaftliche Grundlagen der Stadt.

An den Klippen im Norden von Cres brüten Gänsegeier unmittelbar über dem Meer—eine weltweit ungewöhnliche Lage für ihre Nester. Das Besucher- und Rettungszentrum in Beli dokumentiert die Population, pflegt verletzte Vögel und erklärt die Bedeutung der traditionellen Schafhaltung für das Nahrungsangebot der Geier.

Restaurants und Hotels in der Nähe