Athen – Alimos Marina

Liegeplätze und Versorgung in der Alimos Marina

Die Alimos Marina, auch Kalamaki Marina genannt, gehört zu den größten Sportboothäfen des östlichen Mittelmeers und wird umfassend erneuert. Der Betreiber nennt derzeit 1.100 Dauerliegeplätze, darunter 50 für Yachten über 25 Meter, sowie bis zu 6,5 Meter Wassertiefe. Bauphasen können Stege, Zufahrten und Servicepunkte verändern; der konkrete Liegeplatz, Tiefgang und Anmeldeweg müssen daher aktuell bestätigt werden.

Wasser und Strom stehen an den Liegeplätzen zur Verfügung, die elektrische Versorgung reicht laut Betreiber je nach Säule von 16 bis 63 Ampere. Sanitäranlagen mit Toiletten, barrierefreiem WC und Duschen, WLAN, überwachte Zufahrt, CCTV und Liegehilfe gehören zur veröffentlichten Ausstattung. Eine Tankstelle beziehungsweise organisierte Betankung wird ebenfalls genannt; Betriebsform, Kraftstoffart und Termin sind vorab zu klären.

Für Abwasser nennt die Marina ein Sammel- und Managementsystem, außerdem Recycling. Dennoch müssen Schwarzwasser, Bilgenwasser, Altöl, Batterien und sonstige technische Abfälle jeweils an der dafür freigegebenen Stelle abgegeben werden. Die allgemeine Müllsammlung ist kein Ersatz für eine bestätigte Sonderabfallannahme.

Ein Winterlager bietet nach Betreiberangaben Raum für bis zu 350 Boote; Hebe- und Zuwasserlassdienste sowie eine Sliprampe sind vorhanden. Aktuelle Travelift- oder Kranlasten werden auf der Übersichtsseite nicht eindeutig beziffert und benötigen eine technische Vereinbarung. Große Charterflotten, Lieferverkehr und die laufende Neugestaltung machen Alimos zu einem geschäftigen Arbeitshafen, nicht zu einer abgeschlossenen Ferienanlage.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Anreise und Einkaufen

Ansicht von Alimos Marina
Ansicht von Alimos Marina. Foto: s9-4pr / Wikimedia Commons, Lizenz CC BY 2.0.

Alimos und die südliche Küste Athens: antike Demen, Nachkriegsstadt und neue Riviera

Das antike Halimous lag an der Küste Attikas

Der heutige Vorort trägt den Namen eines antiken Demos von Athen. Archäologische Funde im Gemeindegebiet reichen von Gräbern und Siedlungsspuren bis zu Resten eines kleinen Theaters; sie zeigen, dass die Küstenebene lange vor der modernen Poseidonos Avenue genutzt wurde.

Mit Halimous wird auch der Historiker Thukydides verbunden, dessen Familie dort Besitz hatte. Die antike Landschaft ist heute weitgehend unter der dichten Stadt verborgen und nicht als geschlossenes Ruinenfeld erhalten.

Alimos wuchs mit dem Großraum Athen

Bis ins frühe 20. Jahrhundert war die Küste deutlich dünner besiedelt. Bevölkerungsbewegungen nach 1922 und das schnelle Wachstum Athens nach dem Zweiten Weltkrieg ließen aus Feldern und kleinen Siedlungen einen zusammenhängenden südlichen Vorort entstehen.

Die mehrspurige Küstenstraße trennt viele Wohnviertel vom Meer. Straßenbahn, Promenaden und öffentliche Strandabschnitte verbinden die Stadt heute wieder stärker mit ihrer Uferzone.

Die Marina ist Teil einer umfassenden Umgestaltung

Alimos wurde über Jahrzehnte vor allem als Basis großer Charterflotten bekannt. Die aktuelle Erneuerung ordnet Stege, Gebäude, Grünflächen und öffentliche Wege neu und verändert damit auch das Verhältnis zwischen Hafenbetrieb und Stadt.

Diese Entwicklung gehört zur breiteren Neuinterpretation der sogenannten Athener Riviera. Historische Badeorte, Sportanlagen der Olympischen Spiele von 2004, alte Flughafengelände und neue Großprojekte liegen entlang derselben Küstenachse, sind aber jeweils eigenständige Orte.

Restaurants und Hotels in der Nähe