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Die mittelalterliche „Burgstadt“ Monemvasia, oft „das griechische Gibraltar“ genannt, Lakonien, Peloponnes, Griechenland

Saronischer und Argolischer Golf · 14 Tage · Rundtörn

Early Boarding

Athen, Argolis und Monemvasia

Mit bestätigtem Early Boarding führt diese zweiwöchige Runde von Athen über die Inselhäfen des Saronischen Golfs bis tief an die Küste des Peloponnes. Nafplio, die kleinen Orte unter dem Parnon und die Felsenstadt Monemvasia verbinden anspruchsvollere Passagen mit außergewöhnlich viel Geschichte an Land.

Ägina – Tempel der Aphaia
Ägina – Tempel der Aphaia © Adobe Stock - Freesurf

Tag 1 · Samstag

Athen · Alimos Marina → Ägina

Mit bestätigtem Early Boarding geht es über knapp 19 Seemeilen nach Ägina. Fährverkehr, Hafenmanöver und der erste Inselabend bestimmen den Auftakt.

18,6 sm

Mit bestätigtem Early Boarding hinaus nach Ägina

Die knapp 19 Seemeilen von Alimos nach Ägina sind nur mit gebuchter und von der Basis bestätigter früher Übergabe ein guter Auftakt. Einweisung, Proviant und Sicherheitsrunde müssen abgeschlossen sein, bevor die Yacht die große Marina verlässt. Wird es später, bleibt das Boot in Athen und startet am nächsten Morgen ohne Hektik.

Hinter der Hafenausfahrt liegt der dichte Schiffsverkehr von Piräus. Fähren, Frachter, Tragflächenboote und Schnellboote kreuzen den Saronischen Golf auf sehr unterschiedlichen Kursen. Die Crew hält aufmerksam Ausguck, fährt eindeutige Kurse und verwechselt eine kurze Distanz nicht mit einem einfachen Revier.

Ägina wächst flach aus dem Abendlicht. Noch bevor Häuser und Hafenmole deutlich werden, prägen die Fährbewegungen die Ansteuerung. Fender, Leinen und Aufgaben liegen deshalb bereit, solange außerhalb des Beckens noch Raum ist.

Alimos ist ein großer Charterhafen mit langen Wegen

Die Alimos Marina ist einer der wichtigsten Charterstützpunkte Athens. Wasser, Strom, Sanitäranlagen, Entsorgung und eine Tankstelle gehören zur Anlage; der konkrete Übergabeplatz und jede Leistung richten sich nach Basis und aktueller Zuweisung. Zwischen Büro, Yacht und Einkauf entstehen schnell längere Wege.

Trinkwasser, Frühstück, ein einfaches Bordessen und die Vorräte für kleine Küstenorte kommen deshalb vollständig an Bord. Kühlware wird zuletzt übernommen, schwere Vorräte verschwinden zuerst in den tiefen Stauräumen. So beginnt die Reise nicht schon in Ägina mit einer zweiten großen Einkaufsliste.

Vor dem Ablegen werden Motor, Ankerwinsch, Reffsystem und Navigationslichter gemeinsam geprüft. Unklare Punkte werden noch an der Basis geklärt. Nach Sonnenuntergang im Fährhafen von Ägina ist dafür der falsche Zeitpunkt.

Ägina ist Fährhafen und Inselzentrum zugleich

Im Hafen von Ägina treffen Fähren, Flying Dolphins, Fischer, Ausflugsboote und Yachten auf engem Raum zusammen. Liegeweise, Ankerlage und der zugewiesene Platz werden vor dem Manöver verstanden. Die Zufahrt der Berufsschifffahrt bleibt frei, auch wenn ein vermeintlich guter Platz lockt.

Seitenwind, Schwell und gekreuzte Ankerketten können das Festmachen anspruchsvoll machen. Fender werden nicht erst am Kai verteilt. Ist das Becken voll oder die Lage unruhig, bleibt ein bestätigter Alternativplatz auf der Insel oder eine andere geschützte Bucht im Plan.

Wasser und Strom werden nur genutzt, wenn sie am tatsächlichen Platz verfügbar sind. Technische Arbeiten und größere Einkäufe erledigt die Crew bereits in Alimos. In Ägina bleibt dadurch Zeit für den ersten Inselabend.

Ägina war Hauptstadt, Handelsplatz und Münzstadt

Ägina gehörte in der Antike zu den bedeutenden Handelsmächten der Region und prägte früh eigene Münzen. Nach der griechischen Unabhängigkeit wurde die Stadt 1828 unter Ioannis Kapodistrias vorübergehend erste Hauptstadt des neuen Staates. Neoklassizistische öffentliche Gebäude erinnern an diese kurze, prägende Phase.

Vom Hafen führt ein leichter Rundgang durch Marktstraßen, farbige Fassaden und das heutige Inselzentrum. Wer den Tempel der Aphaia sehen möchte, organisiert einen Transfer: Der dorische Tempel der Aphaia entstand um 500 bis 490 v. Chr. auf einem bewaldeten Hügel im Nordosten der Insel.

Für einen späten Ankunftstag sind Stadt und Ufer die bessere Wahl. Der Tempel verdient Licht und Zeit; er ist kein Punkt, den man zwischen Festmacher und Abendessen noch hastig abhakt.

Pistazien gehören hier nicht nur ins Souvenirregal

Die Pistazie von Ägina trägt eine geschützte Ursprungsbezeichnung und prägt Landwirtschaft sowie Inselküche. Geröstete Kerne, Pistazienmus, Gebäck und Eis stehen überall bereit. Am besten schmecken die Kerne pur oder in einem Gebäck, bei dem ihre Herkunft und ihr Aroma tatsächlich erkennbar bleiben.

Am Hafen gibt es Fisch, Gemüse und klassische Meze. Nach Übergabe und Passage passt ein unkompliziertes Essen in Sichtweite der Yacht. Tagesfang wird nach Art, Gewicht und Preis bestellt; Pistaziengebäck darf den Abschluss übernehmen.

Vor der Nacht werden Leinen und Ankerwinkel noch einmal geprüft. Poros liegt am nächsten Tag gut 20 Seemeilen entfernt – lang genug für einen echten Segeltag, kurz genug für einen ruhigen Morgen.

Ohne frühe Übergabe bleibt Ägina aus der ersten Nacht

Fällt Early Boarding aus, bleibt die Yacht in Alimos. Die Crew kann Proviant, Rollen und Sicherheitsausrüstung in Ruhe ordnen und am Morgen ausgeschlafen nach Poros oder zunächst nach Ägina fahren. Die Route wird angepasst, nicht die Einweisung verkürzt.

Ein zusätzlicher Abend in Athen nimmt der Woche wenig. Eine erzwungene Ankunft zwischen Fähren und Dunkelheit nimmt ihr dagegen sehr viel. Diese Entscheidung fällt vor dem ersten Ablegen. Bei einer späten Übergabe wird die Route ohne Diskussion an das verbleibende Tageslicht angepasst.

Mehr über Ägina erfahren

Der vollständige Törnplan ist für Charterberater-Kunden verfügbar

Charterberater-Kunden erhalten diese sorgfältig aufbereiteten Törnvorschläge kostenfrei, einschließlich aller Etappen, Häfen, Restaurant- und Liegeplatzempfehlungen sowie einer druckbaren PDF. Wenn wir Sie nach einer qualifizierten Anfrage bereits als Kunden angelegt haben, können Sie sich mit Ihrer bei uns hinterlegten E-Mail-Adresse einloggen oder einmalig registrieren.

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André aus Konolfingen Kundenbefragung 08/2026 Nach Abschluss des Törns bewertet

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