Lefkas – D-Marin Lefkas
Liegeplätze und technische Versorgung in D-Marin Lefkas
D-Marin Lefkas liegt am östlichen Rand von Lefkada-Stadt hinter dem schmalen Zufahrtskanal. Der Betreiber nennt 620 Liegeplätze für Yachten bis 45 Meter und bis 3,3 Meter Tiefgang sowie ungefähr 280 Trockenplätze. Wegen Kanal, Brücke und unterschiedlicher Stegtiefen müssen Bootsmaße, Ankunftszeit und Platz verbindlich abgestimmt werden.
Wasser und Strom werden rund um die Uhr geliefert. Sanitär mit WC und Duschen, WLAN, Sicherheitsdienst, CCTV, Hotel, Supermarkt, Parkplatz und Reparaturbetriebe gehören zur Ausstattung. Eine Tankstelle befindet sich in der Marina und ist laut Betriebsordnung der vorgesehene Ort für Betankungen.
Müll- und Recyclingstationen sind vorhanden; Einleitungen ins Hafenbecken sind verboten. Bilgenwasser, Schwarzwasser, Altöl, Batterien und technische Abfälle müssen an die jeweils ausgewiesene Annahme übergeben werden. Verfügbarkeit und Preis einer Pump-out-Leistung sind vorab zu klären.
Der große Werftbereich umfasst zwei Travelifts mit 70 und 150 Tonnen, einen 60-Tonnen-Mobilkran, Reparaturhalle, Rumpfreinigung und Fachbetriebe. Das Landareal misst nach Betreiberangaben rund 13.000 bis 20.000 Quadratmeter je nach Flächendefinition. Hebe- und Wartungsarbeiten benötigen Termin, technische Freigabe und eine klare Leistungsvereinbarung.
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Lefkada-Stadt: Agia Mavra, Lagune und erdbebengerechte Bauweise
Die Festung Agia Mavra bewachte den Inselzugang
Fränkische Herrscher errichteten um 1300 die erste Anlage am schmalen Zugang zwischen Festland und Insel. Venezianer und Osmanen bauten sie weiter aus; zeitweise lag auch die Hauptstadt innerhalb der Mauern.
Die Festung kontrollierte Lagune, Brückenweg und Kanal. Reste eines osmanischen Aquädukts mit einst hunderten Bögen erinnern daran, dass Verteidigung und Wasserversorgung zusammen geplant wurden.
Die heutige Stadt entstand unter venezianischer Herrschaft an neuer Stelle
Nach 1684 wurde die Hauptstadt aus der Festung an den heutigen Standort verlegt. Der Grundriss folgt der flachen Lagunenkante, während Kirchen und schmale Straßen ein kleinteiliges Zentrum bilden.
Wiederholte Erdbeben zerstörten schwere Mauerbauten. Leichte Holzrahmen, Blechverkleidungen und flexible Konstruktionen wurden deshalb charakteristisch für viele Häuser der Altstadt.
Lagune und Kanal machen Lefkada zur befahrbar verbundenen Insel
Lefkada ist durch einen künstlich unterhaltenen Kanal vom Festland getrennt und über eine bewegliche Brücke erreichbar. Diese ungewöhnliche Verbindung beeinflusst Straßenverkehr und Schifffahrt gleichermaßen.
Östlich der Stadt liegen flache Lagunen mit Feuchtgebieten und Salztradition. Marina, Kanal, Festung und Vogelhabitate teilen einen engen Raum, weshalb Geschwindigkeit, Fahrwasser und Schutzbereiche besondere Beachtung verdienen.