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Ionisches Meer - Levkas - Nidri

7 Tage · reguläre Übergabe

Süd-Ionische Inseln entspannt ab Lefkas

Eine entspannte Runde durch die südlichen Ionischen Inseln: kurze Wege zwischen Lefkas, Meganisi, Kastos und Kalamos, ein Abstecher nach Ithaka und viel Zeit für Baden, kleine Hafenorte und Tavernen am Wasser.

Traditionelle griechische Architektur und Boote im Licht des Sonnenaufgangs am Strand von Nikiana auf der griechischen Insel Lefkada
Nikiana - Lefkas - Ionisches Meer © Adobe Stock - cristianbalate

Tag 1 · Samstag

Lefkas → Nikiana

Nach der Übergabe führt ein kurzer erster Schlag entlang Lefkadas Ostküste nach Nikiana.

7,1 sm

Ein kurzer Auftakt entlang Lefkadas Küste

Nach Übergabe, Einweisung und Proviantierung liegen nur rund 7 sm bis Nikiana vor der Crew. Die Strecke folgt der geschützten Ostküste Lefkadas. Land und die vorgelagerten Inseln nehmen dem ersten Schlag viel von der Weite des offenen Ionischen Meeres; zugleich bleibt genug Raum, um unter Segeln ein erstes Gefühl für die Yacht zu bekommen.

Der Auftakt ist bewusst kurz. Noch im Hafen werden Rettungsmittel, Funk, Ankerwinsch und die wichtigsten Ventile gemeinsam geprüft, anschließend sind Fender und Leinen für das erste Anlegemanöver vorbereitet. So muss unterwegs niemand zwischen Taschen und Proviant nach Ausrüstung suchen. Nikiana bleibt während des größten Teils der Strecke in gut überschaubarer Entfernung.

Zieht sich die Übergabe bis in den Abend, bleibt die Yacht in Lefkas. Der Törn verliert dadurch nicht seinen Charakter: Am Sonntag kann die Crew direkt nach Vathy auf Meganisi fahren und Nikiana auslassen. Eine Charterwoche beginnt besser mit einem ruhigen Abend als mit einer Ankunft, bei der alle nur noch auf die Uhr schauen.

Nikiana als erster Hafen

Nikiana ist ein kleiner Fischer- und Yachthafen, keine abgeschlossene Vollservice-Marina. Fischerboote, lokale Yachten und Gäste teilen sich die kompakte Kaifläche; wo ein Gastliegeplatz frei ist und welches Festmachersystem dort genutzt wird, klärt sich meist erst bei der Einfahrt. Gerade am ersten Tag lohnt es sich, die Fender früh beidseitig auszubringen und die Heckleinen noch vor dem Hafenbecken klarzulegen.

Wasser und Strom stehen je nach Platz zur Verfügung, sollten aber nicht als sicher eingeplant werden. Entlang der Küstenstraße liegen Minimärkte, Bäckerei, Cafés und Tavernen. Für Frühstück und kleine Ergänzungen ist das praktisch, während der große Wocheneinkauf besser bereits in Lefkas erledigt wird.

Der Ort liegt am Fuß des grünen Skari-Massivs und zieht sich schmal zwischen Hang und Meer. Vom Cockpit blickt die Crew auf Fischerboote, die Küstenstraße und die Berge dahinter. Dieses Nebeneinander macht Nikiana weniger mondän als eine moderne Marina, für den ersten Abend aber angenehm unkompliziert.

Vom Bergdorf Alexandros an die Küste

Nikiana ist eng mit Alexandros verbunden, einem älteren Dorf am Skari oberhalb der Küste. Viele Bewohner zogen im Lauf der Zeit aus wirtschaftlichen und praktischen Gründen hinunter ans Meer. Dadurch wirkt Nikiana anders als die gewachsenen Bergorte Lefkadas: Die Siedlung entstand entlang der Straße und des Hafens, während Alexandros mit seinen Gassen und Häusern im Inselinneren zurückblieb.

Hinter beiden Orten liegt der Eichenwald des Skari. Die Gemeinde Lefkada bezeichnet ihn als den einzigen zusammenhängenden Eichenwald der Ionischen Inseln. Ebenfalls oberhalb von Nikiana liegt die Einsiedelei der Heiligen Väter mit weitem Blick über den Inselkanal. Beides ist eher ein Ziel für einen zusätzlichen Landtag oder eine Fahrt mit Taxi beziehungsweise Mietwagen als für den kurzen Abendspaziergang vom Kai.

Wer an Deck bleibt, erkennt die Geschichte trotzdem in der Landschaft: direkt am Wasser der lebhafte Küstenort, darüber die bewaldeten Hänge und die alten Siedlungsplätze. Der erste Hafen liefert damit schon einen guten Hinweis auf die Woche – kleine Distanzen auf dem Wasser, aber überraschend viele verschiedene Inselwelten.

Der erste Abend zählt doppelt

Nach dem Festmachen sollte die Crew nicht sofort zum nächsten Programmpunkt eilen. Ein Bad, ein kurzer Gang am Wasser und das erste gemeinsame Essen reichen für diesen Tag vollkommen aus. Vorher lohnt eine Viertelstunde an Bord: Wo liegen Taschenlampen, wer bedient beim Ablegen den Anker, wer nimmt die Achterleine und wie wird nachts gelüftet? Solche Kleinigkeiten ersparen später mehr Diskussionen als ein besonders ausgefeilter Wachplan.

Der erste Anleger einer Woche ist selten der eleganteste. Das ist kein schlechtes Zeichen, sondern fast eine nautische Tradition: Erst wenn alle einmal mit einer Leine in der falschen Hand standen, sind die Rollen für das nächste Manöver wirklich geklärt. Eine Crew, die darüber lachen kann, legt meist schon am dritten Tag bemerkenswert routiniert an.

Am nächsten Morgen sind es erneut nur rund 7 sm bis Vathy auf Meganisi. Deshalb darf der Abend lang sein, ohne dass der folgende Tag unter Zeitdruck gerät. Für eine Badepause bleibt ebenso Raum wie für eine frühe Ankunft in der Odyseas Marina.

Nikiana: wenig Platz und alte Ketten

In Nikiana teilen sich Fischerboote, lokale Yachten und Gäste eine kompakte Kaifläche. In der Hochsaison sind freie Plätze deshalb schnell vergeben. Vor Teilen des Kais liegen Mooringleinen oder ältere Grundketten; vor dem Fallenlassen des eigenen Ankers wird vor Ort geklärt, welches System am vorgesehenen Platz benutzt wird.

An den üblichen Gastplätzen werden häufig etwa 3 bis 4 m Wassertiefe angegeben. Tiefenmesser und das aktuelle Basisbriefing bleiben dennoch maßgeblich. Bei stärkerem Wind aus Ost oder Süd kann der kleine Hafen unruhig werden. Ist die Situation bei der Ankunft bereits eng oder unübersichtlich, ist Lefkas die einfache Alternative, nicht ein erzwungenes Manöver zwischen fremden Ketten.

Lefkada zum ersten Abend

Der Übergabetag ist eine gute Gelegenheit, die Küche der Insel kennenzulernen. Typisch für Lefkada sind die luftgetrocknete Salami mit ihrer leichten Knoblauchnote und die kleinen Linsen aus dem Bergdorf Eglouvi. Die Linsen werden schlicht mit Zwiebel, Knoblauch, Lorbeer und Olivenöl gekocht; als Bordgericht brauchen sie wenig Platz und kaum Vorbereitung.

Dazu passen Fisch, Gemüse, Meze und ein Glas Wein von der Insel. In Nikiana liegen die Tavernen nah am Hafen, sodass niemand nach dem langen Anreisetag noch fahren muss. Für größere Einkäufe bleibt Lefkas die bessere Adresse; im Ort findet die Crew alles für einen einfachen Abend und das Frühstück am nächsten Morgen.

Mehr über Nikiana · Nikiana Marina erfahren

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André aus Konolfingen Kundenbefragung 08/2026 Nach Abschluss des Törns bewertet

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