Korfu – Marina Gouvia

Liegeplätze und Werftservice in D-Marin Gouvia

D-Marin Gouvia liegt in der geschützten Bucht nördlich von Korfu-Stadt und wird derzeit erweitert und modernisiert. Der Betreiber nennt 1.200 Liegeplätze für Yachten bis 70 Meter sowie rund 500 Plätze an Land. Bau- und Umrüstungsphasen können einzelne Stege beeinflussen; Länge, Breite, Tiefgang und der aktuelle Anmeldeweg sind deshalb für jedes Boot zu bestätigen.

Wasser und Strom stehen rund um die Uhr an den ausgerüsteten Liegeplätzen bereit. Sanitär mit WC und Duschen, WLAN, Sicherheitsdienst, CCTV, Brandschutz, Parkplatz, Geschäfte und Gastronomie gehören zur großen Anlage. Die Tankstelle befindet sich im Marinaareal; Kraftstoffart, Öffnungszeit und Abfertigung sind dennoch aktuell abzustimmen.

Für allgemeine Abfälle gibt es Sammel- und Recyclingpunkte. Altöl, Batterien, Bilgen-, Grau- und Schwarzwasser sowie weitere technische Stoffe dürfen nur an die ausgewiesenen Fachstellen übergeben werden. Die Marinaordnung verbietet jede Einleitung ins Hafenbecken.

Der Werftbereich verfügt über Travelifts mit 65 und 75 Tonnen, Mobilkräne mit 45 und 60 Tonnen, einen 50-Tonnen-Transportwagen und eine Reparaturhalle. Motor-, Elektro-, Holz-, Polster- und Kältearbeiten werden angeboten. Hebetermin, Abmessungen und Gurtposition benötigen eine technische Freigabe; die veröffentlichte Traglast allein garantiert keine Aufnahme.

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Anreise und Einkaufen

Ansicht von Korfu – Marina Gouvia
Ansicht von Korfu – Marina Gouvia. Foto: DARIUSzpre / Wikimedia Commons, Lizenz CC BY 3.0.

Gouvia und Korfu: venezianische Seemacht, Arsenal und befestigte Altstadt

In Gouvia lag ein venezianischer Flottenstützpunkt

Die geschützte Bucht diente Venedig als Station für Galeeren und Versorgungsschiffe auf dem Weg zwischen Adria und östlichem Mittelmeer. Erhaltene Bögen des Arsenals stammen aus dem 18. Jahrhundert und gehörten zu Reparatur- und Lagerbauten.

Die heutige Marina nutzt denselben natürlichen Schutz, ist aber eine moderne Anlage. Das historische Arsenal liegt als Ruine am Rand der Bucht und war nicht der direkte Vorgänger jedes heutigen Stegs.

Korfu-Stadt wurde über Jahrhunderte gegen osmanische Angriffe befestigt

Die Alte und die Neue Festung sowie weitere Verteidigungswerke schützten den strategischen Zugang zur Adria. Venezianische Ingenieure entwickelten das System mehrfach weiter; spätere französische und britische Herrschaften veränderten es erneut.

UNESCO führt die Altstadt seit 2007 als Welterbe. Ihr heutiges Bild kombiniert venezianische Strukturen mit einem großen Bestand neoklassizistischer Häuser vor allem aus dem 19. Jahrhundert.

Britische und ionische Geschichte ergänzen das venezianische Erbe

Korfu gehörte im 19. Jahrhundert zum britisch geschützten Staat der Ionischen Inseln, bevor dieser 1864 mit Griechenland vereinigt wurde. Bauten wie der Palast von St. Michael und St. George und öffentliche Infrastruktur erinnern an diese Phase.

Die Inselkultur lässt sich daher nicht auf italienisch wirkende Gassen reduzieren. Griechische, venezianische, französische und britische Schichten überlagern sich in Verwaltung, Architektur, Musik und Küche.

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