Los Gigantes – Puerto del Los Gigantes

Liegeplätze und Werftservice im Puerto de Los Gigantes

Der Puerto Deportivo Los Gigantes liegt unmittelbar unter den hohen Klippen an Teneriffas Westküste. Der Betreiber nennt 368 Liegeplätze sowie Wasser und Strom an den Stegen. Die Einfahrt und Teile des Beckens können von westlichem Schwell betroffen sein. Gastplatz, maximale Bootslänge, Breite und aktueller Tiefgang müssen deshalb vor der Ankunft bestätigt werden.

Wasser und Strom gehören zur Liegeplatzausstattung; Anschlusswerte und Verbrauch richten sich nach Platz und Boot. Der Sanitär-Bereich umfasst Toiletten und Duschen. Mechanische Hilfe und weitere nautische Dienste sind im Hafen verfügbar. Restaurants und Geschäfte liegen rund um das kompakte Becken, dessen öffentliche und kontrollierte Flächen klar zu unterscheiden sind.

Eine Tankstelle beziehungsweise Servicestation ist ausdrücklich ausgewiesen. Kraftstoffsorten, Öffnungszeiten und Bedienung müssen aktuell erfragt werden. Für Schwarz-, Grau- oder Bilgenwasser, Altöl und technische Abfälle veröffentlicht die allgemeine Betreiberseite keine eindeutige Pump- und Annahmeübersicht. Diese Entsorgung ist daher anzumelden.

Ein Travelift und mechanische Unterstützung sind vorhanden; eine unabhängige aktuelle Leistungsangabe nennt bis zu 60 Tonnen, die Betreiber-Kurzseite selbst jedoch keine Traglast. Maßgeblich ist die schriftliche Werftbestätigung. Heben, Landlager und Reparaturen benötigen Termin, Maße, Gewicht und geprüfte Hebepunkte. Parkraum im steilen Ferienort ist begrenzt.

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Anreise und Einkaufen

Los Gigantes: Basaltwände über dem Siedlungsgebiet der Guanche

Die Klippen sind der erodierte Rand des Teno-Massivs

Die Acantilados de Los Gigantes steigen stellenweise mehrere hundert Meter fast senkrecht aus dem Atlantik. Sie gehören zum alten vulkanischen Teno-Massiv. Erosion schnitt Schluchten in das Gestein und legte mächtige Basaltschichten frei.

Für die Guanchen waren die Wände als Muralla del Infierno überliefert. Der Name verweist weniger auf eine moderne Aussichtskulisse als auf eine schwer zugängliche Grenze zwischen Land, Meer und dem kaum passierbaren Nordwesten.

Das Gebiet gehörte zum Menceyato de Adeje

Vor der kastilischen Eroberung lag die südwestliche Küste im Herrschaftsgebiet Adeje. Höhlen, Weideflächen und saisonale Wege verbanden Küste und Hochland. Die Eroberung im späten 15. Jahrhundert veränderte Eigentum, Religion und Bevölkerungsstruktur grundlegend.

Spätere Orte im Gemeindegebiet Santiago del Teide lebten von Viehhaltung, Trockenfeldbau und begrenzter Fischerei. Steile Hänge und knappe Wasserstellen hielten die Küste lange dünn besiedelt.

Der Hafen gehört zu einer geplanten Tourismussiedlung

Los Gigantes entwickelte sich im 20. Jahrhundert als Ferienort an einer kleinen Bucht südlich der Klippen. Schutzdämme, Apartmenthäuser und Hafen wurden in das steile Gelände gesetzt. Es handelt sich daher nicht um einen jahrhundertealten Handelshafen.

Ausflugsboote zur Wal- und Delfinbeobachtung wurden zu einem wichtigen Wirtschaftszweig. Die angrenzenden Meeresräume gehören zu einem geschützten Gebiet für Meeressäuger. Der Hafen liegt damit an der Schnittstelle von dichtem Tourismus, eindrucksvoller Geologie und empfindlicher Meeresökologie.

Restaurants und Hotels in der Nähe