Puerto Rico – Puerto Base

Liegeplätze und Versorgung im Puerto Base von Puerto Rico

Puerto Base ist das westliche und jüngere der beiden Sporthafenbecken von Puerto Rico an Gran Canarias Südwestküste. Die offizielle Tourismusinformation beschreibt einen 300 Meter langen Schutzdamm und 319 Liegeplätze. Angaben, die für ganz Puerto Rico 526 Plätze nennen, schließen auch Puerto Escala ein und dürfen nicht auf Puerto Base allein übertragen werden. Gastplatz, Länge und Tiefgang sind vorab zu bestätigen.

Wasser und Strom gelten in aktuellen Hafenführern als verfügbar, doch eine belastbare Betreiberübersicht mit Anschlüssen je Platz ist öffentlich nicht auffindbar. Dasselbe gilt für den Sanitär-Bereich: Toiletten, Duschen, Zugangszeiten und Zustand müssen bei der Reservierung erfragt werden. Gastronomie, Geschäfte und touristische Dienstleistungen liegen rund um beide Hafenbecken.

Eine Tankstelle beziehungsweise sichere Kraftstoffversorgung lässt sich für Puerto Base nicht aus einer aktuellen offiziellen Serviceliste bestätigen. Kraftstoffart, Standort und Bedienzeit sind daher vor der Ankunft direkt beim Hafen zu klären. Auch eine feste Pumpe für Schwarz-, Grau- oder Bilgenwasser sowie die Annahme von Altöl sind öffentlich nicht eindeutig dokumentiert.

Für Werft, Travelift, Kran, Landlager und größere Reparaturen fehlen aktuelle belastbare Angaben des Betreibers. Diese Leistungen dürfen deshalb nicht als Bestandteil von Puerto Base vorausgesetzt werden. Das Hafenbecken wird von Ausflugs-, Sportfischer- und Fahrgastbooten intensiv genutzt. Freie Verkehrsflächen, Abfertigung und Parkmöglichkeiten richten sich nach dem laufenden Betrieb.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Anreise und Einkaufen

Puerto Rico: eine Urlaubsstadt aus der Schlucht

Puerto Rico entstand nicht aus einem historischen Hafenort

Die Küstenbucht liegt am Ausgang eines trockenen Barrancos im Gemeindegebiet Mogán. Anders als Arguineguín oder der alte Fischerbereich von Puerto de Mogán besaß Puerto Rico vor dem Tourismusausbau keinen vergleichbaren Ortskern. Die Hänge waren dünn besiedelt und nur über schwierige Küstenwege erreichbar.

Gerade diese Ausgangslage macht Puerto Rico zu einem klaren Beispiel planmäßiger Stadtentwicklung. Straßen, Terrassen, Apartmentanlagen und Hafenbecken wurden dem steilen Relief angepasst. Der heutige Ort lässt sich deshalb eher als gebaute Tourismuslandschaft denn als erweitertes Fischerdorf lesen.

Eine künstliche Bucht leitete in den 1960er Jahren den Ausbau ein

Puerto Rico gehörte zu den frühen großen Ferienprojekten im Süden Gran Canarias. Die offizielle Inselinformation zählt seinen Strand zu den ersten künstlich angelegten Stränden der Insel. Schutzdämme formten eine ruhige Badebucht, während Hotels und Apartments die beidseitigen Hänge hinaufwuchsen.

Der Ausbau fiel in die Zeit, in der Charterflüge und neue Straßen Gran Canaria für den europäischen Massentourismus öffneten. Er veränderte Wirtschaft und Bevölkerungsstruktur des zuvor landwirtschaftlich und fischereilich geprägten Südwestens dauerhaft.

Zwei Hafenbecken übernehmen unterschiedliche Aufgaben

Puerto Escala und Puerto Base bilden gemeinsam den sichtbaren Abschluss der Bucht, sind aber getrennte Anlagen. Puerto Base entstand als jüngeres Becken hinter einem langen äußeren Damm. Sportboote, Ausflugsschiffe und Hochsee-Sportfischerei prägen seine Nutzung.

Die Häfen sind damit Teil der ursprünglichen Stadtplanung und nicht nachträglich an einen bestehenden Ferienort gesetzt worden. Ihre Mauern schützen zugleich Strand und Uferbebauung. Das enge Zusammenspiel von Ingenieurbau, Freizeitwirtschaft und Topografie ist das eigentliche historische Merkmal Puerto Ricos.

Restaurants und Hotels in der Nähe