Thessaloniki – Thessaloniki Marina

Liegeplätze und Vollversorgung in der Thessaloniki Marina

Die Thessaloniki Marina, auch Aretsou Marina genannt, liegt im Stadtteil Kalamaria rund sieben Kilometer südöstlich des Zentrums. Sie verfügt nach Betreiberangaben über 242 Liegeplätze für Boote von fünf bis 30 Metern Länge. Verfügbarkeit, zulässige Breite, tatsächlicher Tiefgang und der konkrete Platz sind vor Ankunft mit dem Marinabüro über UKW-Kanal 9 zu bestätigen.

An jedem Liegeplatz werden Wasser, Strom mit 220 oder 380 Volt und ein Telefonanschluss angeboten. Zur Ausstattung gehören Sanitäranlagen mit Toiletten und Duschen sowie eine Wäscherei. Anschlussleistung, Verbrauch und Zugang richten sich nach Platz und Vertrag; die städtische Umgebung bietet zusätzlich Geschäfte, Gastronomie, Banken und weitere Dienstleistungen.

Eine Tankstelle befindet sich in der Marina. Kraftstoffsorte, Öffnungszeit und Abfertigung sollten dennoch vorab geklärt werden. Der Betreiber nennt Brandschutzleitungen und kontrollierten Betrieb; Hausmüll sowie Altöl, Batterien und Bilgen-, Grau- oder Schwarzwasser sind ausschließlich nach den Anweisungen des Marinapersonals abzugeben.

Eine Rampe und ein Bereich für kleinere Reparatur- und Wartungsarbeiten gehören zum Angebot. Ein Travelift mit veröffentlichter Tragkraft wird nicht genannt; größere Hebe- oder Werftarbeiten müssen separat organisiert werden. Die Marina bietet rund um die Uhr Bewachung, Parkplätze sowie Restaurants und Cafés im unmittelbaren Umfeld.

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Anreise und Einkaufen

Thessaloniki: 2.300 Jahre Hafenstadt am Thermaischen Golf

Kassander gründete die Stadt an einem günstigen Golf

Thessaloniki wurde 315 vor Christus von Kassander gegründet und nach seiner Frau Thessalonike benannt. Die Lage an der Via Egnatia und am geschützten Thermaischen Golf machte die Stadt zu einem wichtigen Knoten zwischen Balkan, Ägäis und östlichem Mittelmeer.

Römische Bauten wie Galeriusbogen und Rotunde zeigen die Bedeutung der Stadt in der Spätantike. Als zweitwichtigste Stadt des Byzantinischen Reiches entwickelte Thessaloniki eine reiche Kirchen- und Handwerkstradition.

Der Hafen verlagerte sich mit der modernen Stadt

In byzantinischer Zeit besaß Thessaloniki innere und äußere Hafenbereiche. Nach dem Abriss der Seemauer 1867 öffnete sich die Stadt stärker zum Wasser. Seit 1902 entstanden moderne Kais, Wellenbrecher, Bahnanbindung und Umschlageinrichtungen westlich des Zentrums.

Aretsou liegt nicht im Handelshafen, sondern an der südöstlichen Stadtbucht Kalamaria. Die Marina gehört damit zur jüngeren Erweiterung der Metropole entlang der Küste.

Der Weiße Turm bewahrt die widersprüchliche Ufergeschichte

Der Weiße Turm entstand wahrscheinlich im 15. Jahrhundert an der Stelle eines älteren byzantinischen Turms. Er war Teil der Befestigung, später Gefängnis und wurde im 19. Jahrhundert als „Blutturm“ bezeichnet.

Nach einer Weißung um 1890 setzte sich der heutige Name durch. Das Museum im Inneren erzählt die vielsprachige Geschichte einer Stadt, die von christlichen, muslimischen und jüdischen Gemeinden geprägt wurde und 1917 durch einen Großbrand einschneidend verändert wurde.

Restaurants und Hotels in der Nähe