Porto Carras – Halbinsel Sithonia

Liegeplätze und Vollservice in der Porto Carras Marina

Die private Porto Carras Marina ist Teil des gleichnamigen Resorts südlich von Neos Marmaras. Der Betreiber nennt 315 Liegeplätze für Yachten bis 60 Meter Länge; Hafenbecken und Zufahrt sind mit 5,5 Metern Tiefe angegeben. Die konkrete Verfügbarkeit sowie zulässige Maße am zugewiesenen Platz müssen dennoch mit dem Marinabüro bestätigt werden.

An 296 Versorgungssäulen stehen Wasser und Strom mit 220 beziehungsweise 380 Volt bereit. Zum veröffentlichten Angebot gehören außerdem Sanitäranlagen mit Duschen, Wäscherei, WLAN, Beleuchtung, Feuerlöscheinrichtungen und rund um die Uhr arbeitende Videoüberwachung. Anschlussleistung, Verbrauchspreise und Zugang zu einzelnen Einrichtungen richten sich nach dem gebuchten Liegeplatz.

Eine Tankstelle für Yachten befindet sich in der Marina. Kraftstoffsorte, Öffnungszeit und die Abfertigung größerer Mengen sollten vorab erfragt werden. Der Betreiber nennt Müllentsorgung als Leistung; Altöl, Batterien sowie Bilgen-, Grau- und Schwarzwasser dürfen nur nach Anweisung des Personals an die jeweils zugelassene Annahme übergeben werden.

Für technische Arbeiten veröffentlicht die Marina eine Rampe, Trockendockflächen, leichte Wartungs- und Reparaturleistungen sowie einen Bootszubehörladen. Ein Travelift oder Kran mit garantierter Tragkraft wird in der aktuellen Leistungsliste nicht beziffert und muss gesondert bestätigt werden. Parkplätze für Autos und Trailer, Geschäfte, Gastronomie und medizinische Erstversorgung gehören zum Resortangebot.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Anreise und Einkaufen

Porto Carras: ein Großprojekt veränderte die Küste Sithonias

Aus Küstenland entstand seit den 1960er Jahren ein Resort

Der Reeder und Unternehmer Giannis Carras begann in den 1960er Jahren mit der Entwicklung des weitläufigen Areals südlich von Neos Marmaras. Hotels, Marina, Golfplatz und Weinberge entstanden als zusammenhängendes Projekt und veränderten Wirtschaft und Landschaft der westlichen Sithonia dauerhaft.

Die Anlage ist deshalb keine historisch gewachsene Hafenstadt. Sie steht für eine Phase, in der Griechenland große internationale Ferienanlagen plante und zuvor landwirtschaftlich genutzte Küstenflächen touristisch erschloss.

Der Weinbau prägt einen großen Teil des Geländes

Auf den Hängen über dem Toronäischen Golf wurden umfangreiche Weinberge angelegt. Das Weingut Domaine Porto Carras entwickelte sich zu einem der großen geschlossenen Anbaugebiete Griechenlands und verbindet internationale Rebsorten mit griechischen Sorten.

Die Weinberge sind zugleich Teil einer älteren Kulturlandschaft aus Olivenbau, Klosterbesitz und kleinen Siedlungen. Ihre heutige Dimension und Organisation gehen jedoch wesentlich auf das Resortprojekt des 20. Jahrhunderts zurück.

Neos Marmaras und Parthenonas erzählen die ältere Ortsgeschichte

Das benachbarte Neos Marmaras wurde nach 1922 von Flüchtlingen von der Marmarainsel gegründet. Im Hafen erinnert das traditionelle Boot Santala an diese Herkunft. Oberhalb liegt das zeitweise verlassene und später restaurierte Bergdorf Parthenonas.

Porto Carras ist daher am besten im Zusammenhang mit diesen Orten zu verstehen: Das Resort brachte neue Arbeitsplätze und Infrastruktur, während Flüchtlingsgeschichte, klösterliche Metochien und die Bergsiedlung die bereits vorhandenen historischen Schichten der Region bewahren.

Restaurants und Hotels in der Nähe