Barcelona – Marina Port Olympic

Liegeplätze und Werftservice im Port Olímpic Barcelona

Der Port Olímpic liegt zwischen den Stränden Somorrostro und Nova Icària. Nach der Erneuerung der Stege nennt der Betreiber aktuell 674 Liegeplätze; buchbar sind Größen von etwa sieben bis 30 beziehungsweise 33 Metern. Tages- und Langzeitplätze werden nach Verfügbarkeit vergeben. Hafenpersonal ist auf UKW-Kanal 9 rund um die Uhr erreichbar.

Wasser, Strom und WLAN gehören zum Liegeplatzservice. Intelligente Säulen erfassen den Verbrauch; eingeschlossene Mengen und Mehrverbrauch richten sich nach Bootsgröße und Tarif. Der Sanitär-Bereich umfasst Toiletten, Umkleiden und Duschen mit nutzerbeschränktem Zugang. Wäscherei, Gastronomie und zugangskontrolliertes Parken sind vorhanden.

Die Tankstelle bedient Boote täglich und ist aktuell von 7 bis 23 Uhr ausgewiesen. Kraftstoffsorten und mögliche Änderungen sind zu prüfen. Schwarzwasser und Bilgenwasser werden kostenlos an einer ausgewiesenen Anlage angenommen; zugleich gibt es Sammelstellen für gefährliche Stoffe. Die Benutzung erfolgt nach Anweisung des Hafenpersonals.

Die technische Zone umfasst etwa 3.000 Quadratmeter, einen Kran und einen Travelift bis 45 Tonnen für Boote bis 20 Meter. Druckwäsche und Werkstätten sind vorhanden. Jeder Hub benötigt Termin sowie bestätigte Maße und Gewicht. Die 2026 erneuerten Schwimmstege und Versorgungssysteme gehören zu einer laufenden Umgestaltung; Baustellen- oder Zugangshinweise sind vor Ankunft zu prüfen.

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Anreise und Einkaufen

Port Olímpic: die olympische Öffnung Barcelonas zum Strand

Vor 1992 war dieser Küstenabschnitt von Bahn und Industrie geprägt

Das Gebiet östlich von Barceloneta gehörte lange zu den Industrie- und Eisenbahnflächen von Poblenou. Fabriken standen dicht hinter dem Strand, Abwasser und technische Anlagen belasteten die Küste. Ein zusammenhängender öffentlicher Strandraum existierte kaum.

Die Vergabe der Olympischen Spiele beschleunigte eine tiefgreifende Umgestaltung. Bahntrassen verschwanden, Strände wurden aufgeschüttet und gereinigt, Straßen neu geordnet und das Olympische Dorf auf ehemaligen Industrieflächen gebaut.

Der Hafen entstand für die Segelwettbewerbe von 1992

Port Olímpic wurde als Sporthafen und Austragungsort der olympischen Segelregatten angelegt. Zwei Türme, Hotel und Bürohochhaus, markierten die neue Küstenfront. Nach den Spielen verbanden Marina, Restaurants und Strände die Anlage mit dem Alltag der Stadt.

Die erste Nutzung setzte stark auf Nachtleben und private Gastronomie. Mit Ablauf der alten Konzession übernahm 2020 die kommunale B:SM den Betrieb. Die Stadt begann, Stege, Gebäude und öffentliche Räume neu auszurichten.

Der erneuerte Hafen soll Nautik und „Blue Economy“ verbinden

Seit 2024 öffnet sich der Port Olímpic stärker als öffentlicher Stadtbaustein. Das Centre Municipal de Vela, Arbeitsräume für maritime Unternehmen und neue Gastronomiebereiche ersetzen Teile der früheren Nachtlokale. 2026 wurden sämtliche Hauptstege erneuert.

Die Entwicklung bleibt ein Beispiel für die langfristigen Folgen eines Großereignisses: Ein olympischer Wettbewerbsort wurde erst Freizeitmeile und wird nun erneut umgebaut. Küstenschutz, steigender Meeresspiegel und stärkere Stürme bestimmen dabei zunehmend die technische Form der Molen und Schwimmstege.

Restaurants und Hotels in der Nähe