L'Estartit – Club Náutic Estartit

Liegeplätze und Werftservice im Club Nàutic Estartit

Der Club Nàutic Estartit liegt gegenüber den Illes Medes im Naturpark Montgrí, Illes Medes i Baix Ter. Aktuelle europäische Umweltinformationen nennen mehr als 650 Liegeplätze für Boote bis 45 Meter. Im Hafen liegen außerdem Ausflugs- und Tauchboote. Gastplätze sind mit Länge, Breite und Tiefgang zu reservieren; Schutzgebietsregeln gelten unabhängig von der Platzzusage.

Wasser und Strom stehen an den Liegeplätzen bereit. Anschlussleistung, Absicherung und Adapter richten sich nach Bootsgröße und Steg. Der Sanitär-Bereich umfasst Duschen und Toiletten; WLAN, Restaurant und Parkplätze gehören ebenfalls zur Anlage. Zugang zu einzelnen Clubeinrichtungen und die Öffnungszeiten werden bei der Anmeldung erklärt.

Die Tankstelle liegt im Hafen. Aktuelle Kraftstoffsorten, Betriebszeiten und Zahlungsmöglichkeiten müssen vorab geprüft werden. Ein geregelter Abfallsammelpunkt ist vorhanden. Ob eine feste Pumpe für Schwarz-, Grau- oder Bilgenwasser zum gewünschten Zeitpunkt verfügbar ist, muss direkt bestätigt werden; die Lage im Naturpark macht eine ordnungsgemäße Entsorgung besonders wichtig.

Werft und technische Zone bieten Kran, Travelift, Sliprampe und Servicekai. Eine belastbare aktuelle Traglast des Travelifts wird in der allgemein zugänglichen Betreiberinformation nicht eindeutig genannt. Heben, Reparaturen und Landlager benötigen deshalb Termin, Maß- und Gewichtsbestätigung. Rund um die Medes-Inseln bestehen ausgewiesene Zonen für Tauchen, Bojen und Schifffahrt, die nicht durch Hafenleistungen aufgehoben werden.

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Anreise und Einkaufen

L’Estartit: Fischerdorf vor den geschützten Illes Medes

Der Ort entstand als Küstensiedlung der Gemeinde Torroella de Montgrí

L’Estartit war lange ein kleiner Platz für Fischer, Korallenhändler und Küstenschiffer. Die eigentliche Verwaltung und der befestigte Markt lagen im weiter landeinwärts gelegenen Torroella de Montgrí. Erst im 18. und 19. Jahrhundert wuchs die dauerhafte Siedlung am Strand deutlich.

Der Hafen wurde im 20. Jahrhundert ausgebaut und der 1960 gegründete Club Nàutic begleitete den Übergang zum Freizeit- und Tauchzentrum. Fischerei verschwand nicht vollständig, verlor aber gegenüber Ausflugsbooten, Wassersport und Tourismus an Gewicht.

Die Medes-Inseln wurden vom Gefängnisplatz zum Meeresschutzgebiet

Die sieben felsigen Inseln sind der sichtbare Rest derselben Kalksteinformation wie das Montgrí-Massiv. Ihre strategische Lage führte zu Befestigungsplänen, militärischer Nutzung und im 19. Jahrhundert zeitweise zu einem Gefängnis. Leuchtturm und Wärterhäuser folgten, bevor die Inseln unbewohnt blieben.

Der Schutz der Unterwasserwelt begann schrittweise ab den 1980er Jahren. Einschränkungen für Fischerei, Ankern und Tauchen ermöglichten dichte Bestände von Zackenbarschen, Gorgonien und Seegras. Heute gehören Inseln, Montgrí und Feuchtgebiete des Baix Ter zu einem gemeinsamen Naturpark.

Montgrí und Ter verbinden felsige Küste mit einer Flusslandschaft

Über der Ebene erhebt sich das unvollendete Castell del Montgrí. König Jaume II. ließ die quadratische Festung ab 1294 im Konflikt mit den Grafen von Empúries beginnen; nach dem Ende des Machtkampfs wurden die Arbeiten eingestellt. Vier mächtige Türme blieben ohne vollständigen Innenausbau.

Südlich des Massivs mündet der Ter in eine von Dünen, Lagunen und landwirtschaftlichen Flächen geprägte Ebene. Flussregulierung, Reisanbau und Tourismus veränderten diese Küste stark. Der Naturpark schützt deshalb nicht nur spektakuläre Inseln, sondern auch die weniger sichtbaren Übergänge zwischen Süßwasser, Strand und Meer.

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