Kampen – Buitenhaven

Liegeplätze und Service bei WSV De Buitenhaven Kampen

WSV De Buitenhaven betreibt die offizielle Gästeanlage nahe der historischen Innenstadt von Kampen. Sie umfasst eine Vereins- beziehungsweise Nieuwe Buitenhaven und die Oude Buitenhaven für Gruppen und Veranstaltungen. Gäste melden sich beim Hafenmeister; Platz, Boxenmaß, IJssel-Wasserstand und Tiefgang sind vor dem Festmachen zu bestätigen.

An allen regulären Liegeplätzen stehen Trinkwasser und Strom zur Verfügung. Das Sanitär-Angebot mit Toiletten und Duschen wird vom Verein bereitgestellt; Zugang und saisonale Öffnung sind beim Hafenmeister zu klären. Innenstadt, Geschäfte und Bahnhof sind vom Hafen aus gut erreichbar.

Eine Tankstelle ist in der aktuellen Ausstattung des Vereinshafens nicht ausgewiesen. Kraftstoff muss bei einem bestätigten Betrieb am IJssel-Korridor bezogen werden. Eine Fäkalienpumpe, ein Ausguss für chemische Toiletten sowie getrennte Behälter für Restmüll und Glas sind vorhanden; Altöl, Batterien und Bilgenwasser benötigen eine ausdrücklich benannte Annahme.

Ein Bootslift und Waschplatz stehen zur Verfügung, die maximale Tragkraft wird auf der öffentlichen Übersichtsseite jedoch nicht genannt. Gewicht und Termin müssen bestätigt werden. Größere Werftarbeiten, Innenlager und Winterlager sind separat zu vereinbaren; Arbeitsflächen und Geräte dürfen nur nach Freigabe genutzt werden.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Anreise und Einkaufen

Ansicht von Kampen – Buitenhaven
Ansicht von Kampen – Buitenhaven. Foto: Gouwenaar / Wikimedia Commons, Lizenz CC0.

Kampen: Hansestadt am Unterlauf der IJssel

Die IJssel verband Kampen mit Nord- und Ostsee

Kampen wuchs im Mittelalter an einer günstigen Stelle nahe dem damaligen Mündungsgebiet der IJssel. Kaufleute handelten mit Salz, Getreide, Holz und anderen Gütern und knüpften Beziehungen zu Städten des Hanseraums.

Die Stadt besaß zeitweise großen Einfluss, obwohl sich Flussarme und Sandbänke vor der Küste ständig veränderten. Schifffahrt brauchte daher nicht nur Kaufleute, sondern auch Fahrwasserpflege und Lotsenkenntnis. Koggen und andere Frachtschiffe verbanden die Flussstadt mit weit entfernten Märkten.

Stadttore bewahren das Bild der befestigten Handelsstadt

Koornmarktspoort, Cellebroederspoort und Broederpoort gehören zu den erhaltenen Toren. Kirchen, Kaufmannshäuser und das alte Rathaus zeigen den Wohlstand der spätmittelalterlichen Stadt.

Die IJsselkade blieb repräsentative Front und Arbeitsufer zugleich. Hochwasser und Deichschutz sind dort bis heute sichtbare Themen. Das Stedelijk Museum im alten Rathaus ordnet Stadtverfassung, Handel und religiöse Geschichte ein.

Die Zuiderzee-Werke veränderten Kampens Mündungsraum

Mit Noordoostpolder, Flevoland und dem Ketelmeer wandelte sich die offene Zuiderzee-Landschaft grundlegend. Neue Dämme, Brücken und Polder verschoben Küstenlinien und Verkehrswege.

Kampen blieb Flusshafen, liegt aber heute in einem stark regulierten Süßwassersystem. Das macht die historische Beziehung zur See weniger unmittelbar, obwohl das maritime Erbe den Stadtkern weiterhin prägt.

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