Palma de Mallorca – Real Club Nautico

Liegeplätze und Infrastruktur im Real Club Náutico de Palma

Der Real Club Náutico de Palma liegt am Moll de Sant Pere im inneren Hafen. Aktuelle externe Verzeichnisse nennen zwischen 700 und 895 Liegeplätzen für Boote ungefähr von acht bis 50 Meter Länge; der Club selbst veröffentlicht derzeit keine eindeutig auffindbare konsolidierte Kapazitätsliste. Belegbar sind deshalb nur der bestätigte Platz, seine Maße und die individuelle Reservierung.

Wasser und Strom stehen an den Stegen zur Verfügung. Die elektrische Leistung unterscheidet sich nach Platzgröße; Spannung, maximale Stromstärke, Stecker und Verbrauchskosten sind vor Anschluss zu klären. WLAN, bewachte Zugänge, Marinerodienst, Clubhaus, Restaurant, Sport- und Regattabereiche ergänzen die Anlage.

Die Sanitär-Infrastruktur umfasst Toiletten, Duschen, Umkleiden und Wäscherei. Die Umweltunterlagen des Clubs dokumentieren mehrere Sanitärbereiche entlang der Anlage und deren Anschluss an die kommunale Abwasserkanalisation. Zugang und Öffnungszeiten richten sich nach Liegeplatz- oder Mitgliedskarte.

Eine Tankstelle befindet sich auf dem Clubgelände. Aktuelle Kraftstoffsorten, Betriebszeiten, maximale Bootslänge und Wassertiefe am Zapfplatz werden auf der frei zugänglichen Clubseite nicht vollständig dargestellt; diese Angaben sind direkt bei der Hafenmeisterei zu bestätigen. Bilgen- und Fäkalienabsaugung sowie getrennte Abfallsammlung sind ebenfalls ausgewiesen.

Die Werft bietet Landlager, Ein- und Auswasserung sowie technische Arbeiten. Marinaführer nennen einen Travellift bis 60 Tonnen, doch eine aktuelle technische Spezifikation des Clubs ist öffentlich nicht verlässlich auffindbar. Traglast, Breite, Tiefgang und Anschlagplan müssen deshalb vor jedem Hub schriftlich bestätigt werden. Die Marina arbeitet auf UKW-Kanal 9.

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Anreise und Einkaufen

Ansicht von Palma de Mallorca – Real Club Nautico
Ansicht von Palma de Mallorca – Real Club Nautico. Foto: Andrés Nieto Porras from Palma de Mallorca, España / Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 2.0.

Vom Regattaclub von 1891 zur Copa del Rey in der Bucht von Palma

Die organisierte Sportschifffahrt begann lange vor dem heutigen Club

Die Wurzeln des Real Club Náutico reichen bis 1891 zurück. Damals entstand in Palma der Real Club de Regatas und brachte Regatten und Freizeitnavigation in eine Hafenwelt, die überwiegend von Fischerei, Handel und Marine geprägt war. Der Verein zählt damit zu den frühesten Trägern organisierter Sportschifffahrt auf den Balearen.

1948 fusionierte der Regattaclub mit dem Club España zum heutigen Real Club Náutico de Palma. Als erstes Boot lag die 1934 vom Mestre d’aixa Antonio Ferrer gebaute „Manuela“ an den neuen Anlagen.

Aus dem Stadtclub wurde ein internationales Regattazentrum

Die geschützte, zugleich ausreichend weite Bucht bot günstige Bedingungen für große Felder und unterschiedliche Kurse. Ausbildung und Vereinsregatten wuchsen neben der Marina; später kamen internationale Veranstaltungen hinzu, die Palma regelmäßig mit der professionellen Segelszene verbanden.

Seit 1982 richtet der Club die Copa del Rey aus. Was als Regatta für Hochseeyachten begann, entwickelte sich zu einer mehrtägigen Veranstaltung mit zahlreichen Klassen und Mannschaften aus vielen Ländern. Im Frühjahr ergänzt PalmaVela das Programm und öffnet die Bucht für ein breites Spektrum historischer, moderner und großer Yachten.

Der Hafenbetrieb bleibt mit Ausbildung und Vereinssport verbunden

Der Club ist nicht nur Liegeplatzanbieter und Veranstaltungsort. Jollen, Jugendtraining und Regattavorbereitung gehören ebenso zum täglichen Bild wie Werftbewegungen und große Fahrtenyachten. Während einer Veranstaltung werden Stege, Wasserflächen und Arbeitsabläufe daher anders organisiert als im gewöhnlichen Marinabetrieb.

Diese Mehrfachrolle erklärt die Bedeutung des Standorts am Moll de Sant Pere. Direkt vor der Altstadt treffen die älteste organisierte Regattatradition der Insel, moderne Hafenversorgung und internationale Wettkämpfe zusammen. Die Geschichte des Clubs lässt sich deshalb weniger an einem einzelnen Gebäude als an der fortdauernden Nutzung der Bucht als Sportrevier ablesen.

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