Cala Ratjada – Club Nautico de Cala Ratjada

Liegeplätze und Infrastruktur im Club Nàutic Cala Ratjada

Der Club Nàutic Cala Ratjada belegt einen eigenen Teil des gemischten Fischerei- und Sporthafens. Der Betreiber veröffentlicht aktuell keine belastbare Gesamtzahl, Größenstaffel oder maximale Bootslänge seiner Liegeplätze. Fremde Hafenverzeichnisse nennen unterschiedliche Werte; Platzmaß, Tiefgang und Transitverfügbarkeit sind deshalb nur mit einer Reservierungsbestätigung des Clubs verbindlich.

Wasser und Strom stehen über Versorgungssäulen an den Stegen bereit. Der Club nennt weder Spannung noch maximale Stromstärke und Verbrauchsabrechnung öffentlich. WLAN, elektronische Zugangskarte, kameraüberwachte Stege, Brandschutzsäulen und Mitgliederparkplätze gehören zur Ausstattung.

Die Sanitär-Infrastruktur umfasst Toiletten und Duschen. Der Betreiber beschreibt sie als Bereich für Clubmitglieder; Transitgäste müssen deshalb bei der Buchung klären, ob und zu welchen Zeiten ihre Zugangskarte dafür freigeschaltet wird. Eine Segelschule und ein Restaurant liegen ebenfalls auf dem Clubgelände.

Eine eigene Tankstelle führt der Club auf seiner aktuellen Website nicht auf. Kraftstoffversorgung im Hafen beziehungsweise in der Umgebung muss getrennt organisiert werden; Betreiber, Sorte, Öffnungszeit und geeignete Anlegestelle sind vorab zu bestätigen. Angaben kommerzieller Verzeichnisse dürfen nicht als Leistungszusage des Clubs verstanden werden.

Ein Kran kann nach Terminvereinbarung von Mitgliedern und externen Kunden genutzt werden. Die aktuelle Clubseite nennt jedoch keine Traglast, maximalen Rumpfmaße oder Landlagerbedingungen. Einzelne Marinaführer geben bis zu 20 Tonnen an, doch Gewicht, Breite und Anschlagplan benötigen in jedem Fall die schriftliche Freigabe des Clubs. Fischereifahrzeuge und der direkt verwaltete Hafenbereich besitzen eigene Flächen und Zuständigkeiten.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Anreise und Einkaufen

Ansicht von Club Nautico de Cala Ratjada
Ansicht von Club Nautico de Cala Ratjada. Foto: Walter Isack(Isiwal) / Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 3.0.

Cala Ratjada: Fischereihafen und Heimat der Llampuga

Der Ortsname erinnert an den Fang von Rochen

Cala Ratjada wuchs als kleine Fischersiedlung an Mallorcas östlichster Küste. Der Name verweist auf Rochen, die hier mit Netzen gefangen wurden. Kleine Llaüts, Hummerkörbe und die tägliche Arbeit an Netzen bestimmten lange das Bild der geschützten Bucht.

Mit neuen Molen, einer Fischereigenossenschaft und dem Ausbau des Hafens erhielt die Flotte eine festere Grundlage. Der Tourismus veränderte den Ort stark, beseitigte die Berufsfischerei aber nicht. Noch heute landen Boote ihren Fang am Kai an und legen Netze zum Trocknen und Ausbessern aus.

Die Llampuga-Saison folgt einem kurzen natürlichen Kalender

Im Spätsommer und Herbst nähern sich Schwärme der Goldmakrele, auf Mallorca Llampuga genannt, der Küste. Für die lokalen Fischer beginnt damit eine intensive, zeitlich eng begrenzte Saison. Der Fisch wird traditionell frisch verarbeitet; „llampuga amb pebres“, mit Paprika und Gemüse, gehört zu den bekannten Inselgerichten.

Die Fischerei arbeitet im Umfeld der mehr als 11.000 Hektar großen Meeresreserve Llevant. Deren Regeln sollen Lebensräume und Bestände schützen und zugleich eine kleinteilige berufliche Nutzung ermöglichen. Neben der Llampuga bleibt die rote Languste eine prägende Art der örtlichen Fischereikultur.

Eine Hafenmesse macht aus dem Fang ein Gemeinschaftsfest

Im Oktober verwandelt die Mostra de la Llampuga den Hafen in eine große Küche. Fischer, Restaurants, Hotels und lokale Produzenten präsentieren traditionelle und neue Zubereitungen – vom klassischen Teller bis zu Kroketten, Burgern oder Carpaccio. Musik, Handwerk und Familienprogramm ergänzen die Verkostungen.

Das Fest ist eng an den tatsächlichen Arbeitsort gebunden. Besucher stehen dort, wo am normalen Nachmittag Boote zurückkehren, Fische entladen und Netze sortiert werden. Gerade diese Überschneidung erklärt, weshalb Cala Ratjada trotz Ferienwohnungen und Ufergastronomie nicht nur Kulisse eines ehemaligen Fischerdorfs ist. Berufsfischer, Clubboote und Gäste teilen weiterhin denselben kompakten Hafen.

Restaurants und Hotels in der Nähe