7 Tage · reguläre Übergabe
Norddodekanes kompakt ab Kos
Sieben Tage zwischen kleinen Inselhäfen, dem grünen Tal hinter Vathis schmaler Felseinfahrt, ungewöhnlicher Architektur und einer stillen Ankerbucht: Diese Route ab Kos gibt Pserimos, Kalymnos, Leros und Lipsi genug Zeit, ohne aus der Woche ein Wettrennen zu machen.
Tag 1 · Samstag
Übernahme in Kos · Marina Kos
Die reguläre Übergabe am späten Nachmittag gehört Proviant, Einweisung und dem Ankommen an Bord; die erste Nacht bleibt in Kos.
Am späten Nachmittag beginnt die Übernahme
Bei einer regulären Übergabe am späten Nachmittag bleibt die Yacht für die erste Nacht in der Marina Kos. Nach Anreise und Proviantierung erklärt das Basisteam Technik, Sicherheitsausrüstung und Besonderheiten der Yacht. Die erste Etappe beginnt am nächsten Morgen.
Noch vor dem Verstauen prüft die Crew gemeinsam Rettungsmittel, Seeventile, Ankerwinsch, Reffsystem, Navigationslichter sowie die Bedienung von Motor und Bordelektrik. Offene Fragen werden direkt an der Yacht geklärt. Das spart am nächsten Morgen mehr Zeit als ein überhasteter Start am Vorabend.
Bis Pserimos sind es am nächsten Tag knapp elf Seemeilen. Deshalb darf der Abend entspannt bleiben: Ein gut sortiertes Boot und eine ausgeschlafene Crew sind die bessere Grundlage für den Törn als eine Abfahrt im letzten Tageslicht.
Kos Marina bietet alles für den geordneten Start
Die Marina liegt südöstlich der Altstadt von Kos. Sie bietet Liegeplätze mit Mooringleinen, Wasser und Strom sowie Sanitäranlagen, Wäscherei, Supermarkt, Gastronomie und technischen Service. Der konkrete Übergabeplatz und die verfügbaren Leistungen richten sich nach Charterbasis und aktueller Zuweisung.
Schwere Vorräte, Trinkwasser und Frühstück für die kleinen Inselstopps kommen heute an Bord. Pserimos, Vathi und Emporios sind keine Orte, an denen sich ein leerer Wassertank oder vergessener Grundproviant bequem ausgleichen lässt. Deshalb wird der Einkauf nach geplanten Mahlzeiten organisiert.
Fender, Leinen und Beiboot bleiben trotz der Nacht in der Marina einsatzklar. Am nächsten Morgen soll die Yacht nach einem kurzen Kontrollgang ablegen können, ohne dass erst Taschen, Getränkekisten oder lose Kabel aus dem Weg geräumt werden.
Kos-Stadt lässt sich vom Steg zu Fuß entdecken
Von der Marina führt der Weg an der Küste entlang ins Zentrum. Antike Agora, Johanniterfestung und italienisch geprägte Gebäude liegen dicht beim heutigen Hafenleben. Schon ein Rundgang über die Plätze und zurück am Wasser zeigt, wie eng die verschiedenen Epochen im Stadtbild beieinanderliegen.
Kos wird in der Überlieferung eng mit Hippokrates verbunden. Die berühmte Platane im Zentrum ist nicht zweieinhalb Jahrtausende alt, hält die Geschichte des Arztes aber im Stadtbild präsent. Wer mehr Zeit auf der Insel verbringt, kann das Asklepieion außerhalb der Stadt an einem Tag an Land besuchen; zwischen Einkauf und Einweisung passt dieser Ausflug nicht.
Der Abend bleibt unkompliziert. Ein Tisch in der Altstadt oder am Wasser ist nah genug für einen frühen Rückweg und sorgt dennoch dafür, dass der erste Tag nicht nur aus Checklisten besteht.
Auch die kurze erste Etappe braucht eine klare Absprache
Pserimos liegt knapp elf Seemeilen nördlich. Zwischen Kos und Kalymnos verlangen Ausflugsboote, Fähren und örtlich verstärkter Wind mitunter mehr Aufmerksamkeit, als die geringe Entfernung vermuten lässt. Kurs, Verkehr und Wind werden morgens noch einmal gemeinsam betrachtet.
Für Pserimos wird vorab entschieden, ob die Insel als Nachtplatz oder nur als Tagesziel infrage kommt. Wind und Schwell bestimmen diese Wahl. Eine geschütztere Alternative auf Kalymnos sowie die Rückkehr nach Kos bleiben vorbereitet.
Die Aufgaben beim Ablegen und Ankern werden am Vorabend festgelegt. Wer steuert, wer die Kette beobachtet und wer Abstände meldet, ist damit geklärt, bevor die ersten Badeboote die Bucht füllen.
Proviant für kleine Inseln statt für eine schwimmende Vorratskammer
Die Woche verbindet mehrere kleine Orte mit zwei gut versorgten Marinas. Die Grundvorräte kommen in Kos an Bord; in Lakki lassen sich Lebensmittel ergänzen und kleinere technische Fragen klären. In den kleinen Inselorten kauft die Crew nur das ein, was tatsächlich erhältlich ist. So bleiben Stauraum, Kühlschrank und Bordkasse übersichtlich.
Für Pserimos und Emporios gehören ein vollständiges Frühstück, ausreichend Trinkwasser und ein unkompliziertes Bordessen dazu. Auf Lipsi darf die Inselküche Teil des Plans sein. Die Crew bleibt damit unabhängig, ohne die Tavernen und kleinen Läden der Inseln zu übergehen.
Zum Abschluss werden Kühlkette, Gas, Mülltrennung und trockene Lagerplätze geprüft. Danach ist die Kombüse bereit, und niemand muss am ersten Segelmorgen noch in mehreren Taschen nach Kaffee suchen.
Der erste Abend gibt der Woche ihren ruhigen Takt
Nach Einweisung, Einkauf und Stadtgang ist kein weiterer Programmpunkt nötig. Ein kurzer Blick auf Wetter, Hafenausfahrt und Zielbucht genügt. Die verbleibende Zeit gehört einem gemeinsamen Essen und dem Ankommen an Bord.
Am Morgen reichen Frühstück, Motorcheck und eine letzte Rückfrage bei der Basis. Pserimos ist nah genug für einen entspannten Start und interessant genug, um nicht bloß als Aufwärmstation behandelt zu werden.
Der vollständige Törnplan ist für Charterberater-Kunden verfügbar
Charterberater-Kunden erhalten diese sorgfältig aufbereiteten Törnvorschläge kostenfrei, einschließlich aller Etappen, Häfen, Restaurant- und Liegeplatzempfehlungen sowie einer druckbaren PDF. Wenn wir Sie nach einer qualifizierten Anfrage bereits als Kunden angelegt haben, können Sie sich mit Ihrer bei uns hinterlegten E-Mail-Adresse einloggen oder einmalig registrieren.
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