Familienrunde · Mahés Küsten und Sainte-Anne-Marinepark
Mahés Buchten für Familien
Eine ruhige Woche mit kurzen Inselwechseln, langen Badestopps und einer sorgfältig geplanten Rückkehr um Mahés Südküste.
Tag 1 · Ankommen
Eden Island → Cerf Island
Nach der Übergabe sind es 3,20 Meilen bis Cerf Island; reicht das Tageslicht nicht, bleibt die erste Nacht in Eden Island.
Nach der Übergabe sind es 3,20 Meilen bis Cerf Island
Die Yacht wird am späten Nachmittag übernommen. Inventar, Sicherheitsbriefing, Kabinenverteilung und Proviantierung haben Vorrang vor dem Auslaufen. Erst wenn alle Fragen geklärt sind, die Maschine geprüft ist und genügend Tageslicht bleibt, beginnt der 3,20 Meilen lange Weg nach Cerf Island.
Die Yacht verlässt die Marina über die seewärtige Zufahrt, die bei der Einweisung bestätigt wurde. Die Straßenbrücke zwischen Eden Island und Mahé liegt nicht auf diesem Weg und wird nicht unterfahren. Aktuelle Betonnung, Tiefgang und Anweisungen der Basis bestimmen den tatsächlichen Kurs aus dem Hafenbecken.
Die Fahrt am ersten Abend ist nicht notwendig. Wenn die Zeit reicht, eignet sie sich, um Steuerung, Funkabsprachen und die Rollen beim ersten Anker- oder Mooringmanöver in Ruhe kennenzulernen. Gepäck bleibt verstaut, Kinder tragen an Deck die vereinbarte Rettungsweste, und eine erwachsene Person behält den Verkehr zwischen Eden Island und dem Marinepark im Blick.
Im Sainte-Anne-Marinepark gelten eigene Regeln
Cerf Island gehört zum Sainte-Anne-Marinepark. Die Seychelles Parks and Gardens Authority verlangt aktuelle Eintrittstickets; für eine Nacht im Park kommt eine zusätzliche Übernachtungsgenehmigung hinzu. Geankert oder festgemacht wird nur in den dafür vorgesehenen Bereichen. Fischen, Sammeln von Muscheln und motorisierter Wassersport sind im Schutzgebiet nicht erlaubt.
Die Genehmigungen werden vor dem Ablegen geklärt, nicht erst nach der Ankunft. Die Bestätigung bleibt an Bord griffbereit. Die Parkregeln schützen vor allem Riffe und große Seegrasflächen, in denen grüne Meeresschildkröten Nahrung finden.
Die Nordostbucht bleibt ein Ankerplatz, kein Hafen
Die Nordostbucht von Cerf ist ein Naturplatz ohne Hafenbetrieb. Aktuelle Seekarte, Tiefenanzeige und der vom Park freigegebene Bereich bestimmen, wo die Yacht liegen kann. Die Crew fährt langsam ein, hält Abstand zu Riffkanten und anderen Booten und wählt nur einen Platz mit ausreichendem Schwojraum.
Nach dem Manöver werden Anker oder Mooringleine unter Zug geprüft. Windrichtung, Bewegungen der Nachbarboote und der Dinghiweg bleiben im Blick. Ein scheinbar kurzer Weg zum Strand ist kein Grund, Seegras oder Korallen als Ankergrund zu akzeptieren.
Cerf Island eignet sich für einen ruhigen ersten Abend
Cerf liegt so nah an Mahé, dass die Berge und Lichter der Hauptinsel sichtbar bleiben. Trotzdem wird es nach dem Tagesverkehr deutlich ruhiger. Das hilft Familien nach Flug, Transfer und Übernahme: Niemand muss am ersten Abend noch eine lange Passage oder einen vollen Ausflugsplan bewältigen.
Ein Bad, ein kurzer Strandaufenthalt und das erste Essen an Bord reichen als Programm. Ob ein privater Strandabschnitt zugänglich ist oder ein Betrieb Gäste empfängt, wird vor Ort respektvoll geklärt. Der Abend gehört vor allem dem Einrichten der Kabinen und einem frühen Schlaf.
Seegraswiesen sind Kinderstube und Futterplatz
Der Marinepark umfasst sechs Inseln und große Seegraswiesen. Bei klarem Wasser können vom Wasser aus Rifffische oder Schildkröten beobachtet werden. Die Familie vereinbart einen klaren Schwimmbereich auf der geschützten Seite der Yacht; eine erwachsene Person bleibt an Bord oder begleitet Kinder ständig.
Flossen berühren weder Korallen noch Seegras. Das Dinghi fährt im Schwimmbereich nur im Schritttempo, der Außenborder bleibt in sehr flachem Wasser aus. Wer nach der Reise müde ist, verschiebt das längere Schnorcheln auf den nächsten Morgen.
Eden Island ist die vernünftige erste Nacht
Reichen Tageslicht, Wetter oder Aufmerksamkeit nach der Übergabe nicht, bleibt die Yacht in Eden Island. Das ist keine verlorene Etappe. Cerf Island liegt am nächsten Morgen weiterhin direkt vor der Basis, und der Besuch im Marinepark kann ausgeruht beginnen.
Auch unklare Genehmigungen oder ein bereits voller Ankerbereich sprechen gegen einen späten Versuch. Die Familie isst in der Marina oder an Bord, bespricht das erste Ablegemanöver und startet am nächsten Tag ohne Zeitdruck.
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