Castellammare di Stabia – Marina di Stabia

Liegeplätze und Hafenservice in Marina di Stabia

Marina di Stabia liegt im industriell geprägten Hafenbereich von Castellammare di Stabia und richtet sich auch an große Yachten. Die aktuelle Serviceübersicht veröffentlicht keine kompakte, durchgehend belastbare Tabelle für Gesamtplätze, Maximallänge und Tiefgang. Liegeplatz, Fingerbreite, tatsächlicher Tiefgang und Einfahrt müssen daher über UKW-Kanal 69 bestätigt werden.

Osmosewasser und Strom von 16 bis 400 Ampere stehen an den Stegen bereit. Der Sanitär-Bereich umfasst Toiletten und Duschen auf allen Pontons. Anlegehilfe, Bewachung, WLAN, Wäscherei, Wetterdienst, Parken, Shuttle, Gastronomie und weitere Crew-Dienste gehören zur Anlage.

Eine Tankstelle ist im Marina-Plan ausgewiesen; Bunkerhilfe arbeitet über UKW-Kanal 71. Kraftstoffsorten, Dokumente, Durchfluss und Bedienzeiten müssen vorab abgestimmt werden. Eine Umweltinsel ist vorhanden; Schwarz-, Grau- und Bilgenwasser sowie Altöl, Batterien und technische Abfälle sind nach Art und Menge anzumelden.

Eine eigene Werft bietet Reparatur und Refit, doch die öffentlich sichtbare Service-Kurzseite nennt keine eindeutige maximale Travelift- oder Krantraglast. Jeder Hub und jedes Landlager benötigen einen technischen Auftrag mit Termin, Maßen, Gewicht und geprüften Hebepunkten. Handels-, Werft- und Marineverkehr im weiteren Hafen verlangt klare Funk- und Fahrdisziplin.

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Anreise und Einkaufen

Castellammare di Stabia: römische Villen, bourbonische Werft und moderner Yachthafen

Stabiae war ein römischer Villenstandort über dem Golf

Auf dem Varano-Hügel lagen luxuriöse römische Villen mit Blick über die Bucht. Villa San Marco und Villa Arianna bewahren große Raumfolgen, Gärten, Bäder, Mosaiken und Wandmalereien.

Der Vesuvausbruch von 79 nach Christus verschüttete auch Stabiae. Anders als Pompeji war der Standort stärker durch einzelne repräsentative Villenanlagen als durch eine vollständig freigelegte Stadt geprägt.

Die Bourbonen bauten einen staatlichen Schiffbaustandort auf

Im 18. Jahrhundert entstand die königliche Werft von Castellammare. Sie baute Schiffe für die bourbonische Marine und entwickelte sich mit Hellingen, Werkstätten und spezialisierten Arbeitskräften zu einem der wichtigsten Industriebetriebe der Stadt.

Der Schiffbau blieb nach der italienischen Einigung bedeutend und gehört heute zur Fincantieri-Struktur. Große Arbeitsflächen und Krane prägen deshalb das Ufer neben Handelshafen und Marina.

„Porto di Pompei“ bezeichnet die Lage, nicht den antiken Hafen

Marina di Stabia nutzt den Zusatz Porto di Pompei, weil die Ausgrabungen und der Vesuv nahe liegen. Die moderne Marina ist jedoch keine Rekonstruktion des antiken Hafens von Pompeji.

Sie entstand auf einer technisch und industriell überformten Küste. Römische Villen, bourbonische Werft und heutiger Superyacht-Service liegen im selben Stadtgebiet, gehören aber zu klar getrennten historischen Phasen.

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