Santo Stefano Al Mare – Marina degli Aregai

Liegeplätze und Hafenservice in Marina degli Aregai

Marina degli Aregai liegt westlich von Santo Stefano al Mare an der Riviera dei Fiori. Der aktuelle Betreiberverbund nennt 960 Liegeplätze für Boote bis 50 Meter. Platzbreite, Tiefgang und Verfügbarkeit sind abhängig vom Steg und müssen reserviert werden; große Yachten benötigen eine abgestimmte Einfahrt.

Wasser und Strom stehen an den Liegeplätzen bereit, Anschlussleistung und Verbrauch richten sich nach Boot und Tarif. Der Sanitär-Bereich umfasst Toiletten und Duschen. Anlegehilfe, Bewachung, Parken, Geschäfte, Gastronomie, Unterkunft und weitere landseitige Dienste gehören zum Komplex; Saisonzeiten einzelner Betriebe sind zu prüfen.

Eine Tankstelle ist als Marina-Dienst ausgewiesen. Kraftstoffsorten und Bedienzeiten müssen aktuell bestätigt werden. Für Schwarz-, Grau- oder Bilgenwasser sowie Altöl, Batterien und technische Abfälle gelten geregelte Pump- und Annahmeverfahren, die vorab anzumelden sind.

Technische Betriebe, Heben und Landlager sind vorhanden, doch die aktuelle öffentliche Regionalbroschüre nennt keine eindeutig zuordenbare maximale Travelift-Traglast. Jeder Hub benötigt deshalb Termin, Maße, Gewicht und Hebepunkte. Die weitläufige Anlage liegt außerhalb des alten Ortskerns und besitzt eigene Verkehrs- und Parkflächen.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Anreise und Einkaufen

Santo Stefano al Mare: Benediktinerküste, Wachturm und die Blumenriviera

Ein mittelalterlicher Küstenort wuchs um Kirche und Klosterbesitz

Santo Stefano al Mare entwickelte sich an einer kleinen Bucht entlang der alten ligurischen Küstenroute. Religiöse Grundherrschaft und landwirtschaftliche Terrassen prägten den Ort, bevor Tourismus und Marina entstanden.

Oliven, Wein und später Blumen wurden auf schmalen Hangflächen kultiviert. Trockenmauern ermöglichten Landwirtschaft an einer Küste, die kaum natürliche Ebenen besitzt. Wege verbanden die Landungsstelle mit Dörfern und Anbauflächen im steilen Hinterland.

Der Torre ennagonale überwachte das Meer

Ein neuneckiger Wachtturm aus der frühen Neuzeit steht nahe dem alten Ortskern. Er gehörte zur ligurischen Küstenverteidigung gegen Kaperfahrten und ermöglichte Warnungen an benachbarte Siedlungen.

Seine ungewöhnliche Form macht ihn zu einem markanten lokalen Bau. Der Turm erinnert daran, dass die heute dicht besuchte Riviera lange eine gefährdete Arbeitsküste war. Kirche, Gassen und kleinere Hafenreste bewahren den engen Maßstab des älteren Orts.

Bahntrasse und Marina veränderten die Wasserfront

Die Eisenbahn erschloss im 19. Jahrhundert die Riviera und unterstützte den Export von Blumen. Nach Verlegung der Strecke wurde die alte Trasse zum Rad- und Fußweg entlang der Küste.

Marina degli Aregai entstand westlich des historischen Orts als großer künstlicher Hafen. Sie bildet eine eigene Service- und Ferienanlage und darf nicht mit der kleinen alten Bucht von Santo Stefano gleichgesetzt werden.

Restaurants und Hotels in der Nähe