Santa Margherita Ligure
Liegeplätze und Hafenservice in Santa Margherita Ligure
Der Hafen von Santa Margherita Ligure verbindet kommunale Transitplätze, private Konzessionen, Fischerei und Ausflugsverkehr. Insgesamt liegen dort nach der kommunalen Tourismusseite rund 600 Boote unterschiedlicher Größe; das ist keine Zahl frei verfügbarer Gastplätze. Transitplatz, Bootslänge, Breite und Tiefgang müssen bei der kommunalen Ormeggio-Stelle oder dem konkreten Betreiber reserviert werden.
Die kommunalen Plätze bieten Anlegehilfe, Tagesüberwachung, Trinkwasser und Strom. Der Sanitär-Bereich mit Toiletten und Duschen ist nicht für alle Liegeplatzgruppen einheitlich beschrieben und muss beim zugewiesenen Betreiber bestätigt werden. WLAN, Fahrradverleih und ein Elektrofahrzeug gehören zu den kommunal genannten Zusatzleistungen; Betriebszeiten unterscheiden sich zwischen Sommer und Winter.
Im Hafenbereich gibt es zwei Kraftstoffstellen, von denen nach Angaben der Lega Navale eine über einen Ponton vom Wasser erreichbar ist und eine nur landseitig arbeitet. Tankstelle, Kraftstoffsorte, Tiefgang, Bedienzeit und Zugang sind aktuell zu bestätigen. Müll wird gesammelt; Pumpen für Schwarz-, Grau- und Bilgenwasser sowie Altöl und Batterien müssen gesondert angefragt werden.
Technische Betriebe arbeiten im Hafenumfeld, eine für den gesamten gemischten Hafen gültige Travelift- oder Krantraglast ist aber nicht veröffentlicht. Jeder Hub benötigt einen konkreten Auftrag mit Maßen, Gewicht und Hebepunkten. Die knappen Kai- und Parkflächen werden von verschiedenen Nutzergruppen geteilt; Beschilderung und kommunale Zufahrtsregeln sind maßgeblich.
Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!
Anreise und Einkaufen
Flughäfen in der Nähe
Supermärkte in der Nähe

Santa Margherita Ligure: Schutzhafen, Villa Durazzo und Küstenstadt des Tigullio
Der heutige Hafen entstand im 19. Jahrhundert
Santa Margherita besaß ältere Landungsstellen, doch offene See und Stürme begrenzten ihren Schutz. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde unter der Regierung Cavour ein Hafenprojekt vorangetrieben, das vor allem die Sicherheit von Schifffahrt und Fischerei verbessern sollte.
Molen und Kais wurden später erweitert. Der Hafen blieb dabei ein gemischter Arbeits- und Stadthafen, in dem Fischerboote, Ausflugsschiffe, lokale Sportboote und große Yachten unmittelbar nebeneinander liegen.
Villen und Gärten dokumentieren den Wandel zum Kurort
Villa Durazzo liegt oberhalb des Orts in einem Park mit Blick über die Bucht. Der Komplex geht auf die Familie Durazzo zurück und wurde in späteren Jahrhunderten verändert. Gärten, Skulpturen und repräsentative Räume zeigen die Rolle genuesischer Adelsfamilien an der Riviera.
Mit Eisenbahn und Hotellerie entwickelte sich Santa Margherita im 19. und frühen 20. Jahrhundert zum Ferien- und Kurort. Die ältere Siedlung verschwand jedoch nicht; Kirchen, Gassen, Fischerei und Hafenarbeit blieben Teil der wachsenden Stadt.
Das Vorgebirge beginnt unmittelbar hinter dem Ort
Von Santa Margherita führen historische Wege und Straßen nach Paraggi und Portofino. Wald, Olivenhaine, Villengärten und steile Buchten gehören zum geschützten Parco di Portofino.
Das vorgelagerte Meeresschutzgebiet bewahrt unter anderem Posidonia-Wiesen und felsige Küstenlebensräume. Die Nähe dieser Schutzräume erklärt strenge Regeln für Ankern, Bojen und einzelne Nutzungen. Der Hafen ist damit Stadtzentrum und zugleich ein Eingang in eine empfindliche Natur- und Kulturlandschaft.