Rapallo – Porto Touristico di Rapallo
Liegeplätze und Versorgung im Porto Carlo Riva
Der Porto Carlo Riva liegt direkt an Rapallos Stadtzentrum und wurde nach den schweren Sturmschäden von 2018 vollständig neu aufgebaut. Die 2024 wiedereröffnete Anlage nennt mehr als 250 Liegeplätze und kann nun auch größere Yachten aufnehmen. Eine belastbare öffentliche Tabelle für Maximallänge, Platzbreite und Tiefgang ist jedoch nicht vollständig sichtbar; alle Maße müssen verbindlich reserviert werden.
Wasser und Strom stehen an den neu ausgerüsteten Kais bereit, Anschlussleistung und Verbrauch richten sich nach Liegeplatz und Yachtgröße. Der Sanitär-Bereich umfasst Toiletten und Duschen. Anlegehilfe, Bewachung, Parken, Gastronomie und Geschäfte gehören zum modernisierten Hafenareal; einzelne landseitige Betriebe haben eigene oder saisonale Öffnungszeiten.
Eine Tankstelle beziehungsweise organisierte Kraftstoffversorgung ist für den Hafen vorgesehen, doch Kraftstoffsorten, Abgabestelle, Tiefgang, Durchfluss und aktuelle Bedienzeiten müssen direkt bestätigt werden. Müllentsorgung ist Teil des Betriebs. Pumpen für Schwarz-, Grau- und Bilgenwasser sowie die Annahme von Altöl, Batterien und anderen technischen Abfällen benötigen eine Anmeldung.
Technische Hilfe kann über Hafen und regionale Betriebe organisiert werden. Eine aktuelle maximale Travelift- oder Krantraglast ist auf der öffentlichen Betreiberübersicht nicht eindeutig angegeben. Jeder Hub benötigt daher einen konkret bestätigten Betrieb, Termin, Maße, Gewicht und Hebepunkte. Die neue Schutzmole wurde nach dem Extremereignis von 2018 deutlich verstärkt.
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Rapallo: Küstenfestung, Montallegro und ein nach dem Sturm erneuerter Hafen
Die Festung im Meer erinnert an Angriffe des 16. Jahrhunderts
Das Castello sul Mare wurde nach einem Überfall von 1549 errichtet. Der kleine Festungsbau stand ursprünglich vom Ufer getrennt und sollte die dicht bebaute Siedlung gegen weitere Angriffe von See schützen.
Spätere Aufschüttungen banden ihn an die Promenade an. Heute ist er Rapallos bekanntestes Bauwerk und zeigt im kleinen Maßstab, wie Küstenschutz, Stadtwachstum und öffentlicher Raum nacheinander dieselbe Uferlinie veränderten.
Das Heiligtum von Montallegro liegt hoch über dem Golf
Nach einer überlieferten Marienerscheinung von 1557 entstand oberhalb der Stadt das Santuario di Nostra Signora di Montallegro. Es ist über Straße, historische Wege und eine Seilbahn erreichbar.
Die jährlichen Patronatsfeiern verbinden Prozessionen, Glocken, Feuerwerk und die symbolische Beleuchtung des Castello. Das Heiligtum ist damit nicht nur Aussichtspunkt, sondern Teil einer bis heute lebendigen lokalen Tradition.
Der Sturm von 2018 veränderte Hafen und Promenade
Porto Carlo Riva war 1975 als erster moderner privater Yachthafen Italiens eröffnet worden. Ende Oktober 2018 zerstörte eine außergewöhnliche Sturmflut Teile der Mole; mehr als 200 Yachten wurden beschädigt oder an Land geworfen.
Beim Wiederaufbau entstand eine verstärkte Schutzanlage mit sieben Meter hoher Wand und rund 1.600 Tetrapoden. Die Wiedereröffnung 2024 markiert deshalb keine gewöhnliche Renovierung, sondern einen neuen technischen Abschnitt in Rapallos Verhältnis zu seinem exponierten Stadtufer.