Amalfi – Marina di Coppola

Liegeplätze und Hafenservice an Marina Coppola

Marina Coppola betreibt einen privaten Ponton innerhalb des kleinen Hafens von Amalfi. Der Betreiber nimmt Sportboote und Yachten bis 35 Meter auf; genaue Platzbreite, Tiefgang, Schwellgrenze und Festmachersystem müssen reserviert werden. Fähren, Ausflugsboote, lokale Einheiten und öffentliche Hafenflächen arbeiten in unmittelbarer Nähe.

Wasser und Strom mit 16, 32, 63 oder 125 Ampere stehen nach Platz und Vereinbarung bereit. Der Sanitär-Bereich mit eigenen Toiletten und Duschen wird auf der aktuellen Leistungsliste nicht eindeutig genannt und muss bestätigt werden. Anlegehilfe, beleuchtete Kais, Nachtbewachung, Water-Taxi, Skipperdienst und begrenztes Parken werden angeboten.

Die Tankstelle liefert Benzin und Diesel und ist laut Betreiber in der Sommersaison ungefähr von 08:00 bis 20:00 Uhr geöffnet; aktuelle Zeiten und Tiefgang sind zu prüfen. Für Schwarz-, Grau- und Bilgenwasser sowie Müll, Altöl, Batterien und Sonderabfälle ist keine vollständige öffentliche Annahmematrix angegeben, daher muss jede Übergabe angemeldet werden.

Eine mobile Krananlage hebt bis 15 Tonnen. Reparaturen an Holz- und GFK-Rümpfen, Motoren und elektrischen Komponenten werden vermittelt oder ausgeführt. Jeder Hub benötigt Termin, Maße, Gewicht und geprüfte Hebepunkte; größere Yachten müssen für Travelift und Landlager einen anderen Hafen nutzen. Südöstlicher Schwell kann das kompakte Becken beeinflussen.

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Anreise und Einkaufen

Amalfi: Seerepublik, mittelalterliches Seerecht und Papierstadt im engen Tal

Amalfi war eine frühe maritime Handelsmacht

Zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert entwickelte sich Amalfi zu einem weitgehend selbstständigen Herzogtum und bedeutenden Handelszentrum. Kaufleute unterhielten Verbindungen nach Byzanz, Nordafrika und in den östlichen Mittelmeerraum.

Die Stadt prägte eigene Münzen und baute ein Netz aus Kontoren und Beziehungen auf. Ihre politische Macht endete unter normannischem Druck; ein schwerer Seesturm von 1343 beschädigte zudem Teile der Uferstadt und Hafenanlagen.

Die Tavole Amalfitane regelten maritime Streitfragen

Die als Tavole Amalfitane bekannte Sammlung von Seerechtsregeln wurde über Jahrhunderte im Mittelmeer verwendet. Sie behandelte unter anderem Pflichten von Schiffern, Ladung, Mannschaft und Haftung.

Amalfi zählt deshalb zu den vier italienischen „Seerepubliken“, auch wenn deren Entwicklungszeiten und Staatsformen nicht identisch waren. Der Kompass im Stadtwappen verweist auf die Seefahrt; die populäre Zuschreibung seiner Erfindung an Flavio Gioia ist historisch nicht belegt.

Wasser trieb die Papiermühlen im Valle dei Mulini an

Im engen Tal hinter der Stadt nutzten Mühlen das Wasser des Canneto. Amalfitanische Papiermacher übernahmen und entwickelten Techniken, die über arabisch-mediterrane Handelskontakte nach Europa gelangt waren.

Das Museo della Carta bewahrt Maschinen und Arbeitsräume dieser Produktion. Am unteren Talende stehen Dom und Kreuzgang als Zeugnisse des mittelalterlichen Wohlstands; Hafen, Piazza und steile Stadttopografie liegen unmittelbar zusammen.

Restaurants und Hotels in der Nähe