Agropoli

Liegeplätze und Hafenservice im Porto di Agropoli

Der Porto Turistico di Agropoli liegt in der geschützten Bucht südlich des Altstadtfelsens. Die Hafenstruktur umfasst kommunale, private, Vereins-, Charter-, Fischerei- und Transitbereiche mit insgesamt ungefähr 1.100 Plätzen. Der kommunale Transitkai nimmt nach Betreiberangabe Einheiten von etwa zehn bis 40 Metern auf; konkreter Steg, Breite und Tiefgang müssen reserviert werden.

Wasser und Strom stehen an ausgerüsteten Liegeplätzen über wiederaufladbare Versorgungskarten bereit. Der Sanitär-Bereich in der Palazzina dei Servizi umfasst Toiletten, barrierefreie Einrichtungen, Duschen und Wäscherei. Hafenbüro, Küstenwache, Anlegehilfe und weitere Leistungen sind vorhanden, unterscheiden sich jedoch zwischen den zahlreichen Konzessionären.

Eine Tankstelle liegt in einem eigenen Bereich des Hafenbeckens. Kraftstoffsorten, Bedienzeiten und Tiefgang am Abgabepunkt müssen aktuell bestätigt werden. Müllentsorgung ist organisiert; Schwarz-, Grau- und Bilgenwasser sowie Altöl, Batterien und technische Abfälle müssen nach Stoffart beim konkreten Betreiber angemeldet werden.

Hebe- und Reparaturleistungen bestehen im Hafenumfeld, doch die aktuelle zentrale Strukturseite nennt keine für alle Konzessionäre gültige maximale Travelift- oder Krantraglast. Jeder Hub und jedes Landlager benötigen einen bestätigten Betrieb, Termin, Maße, Gewicht und Hebepunkte. Im Einfahrts- und Wendebereich werden etwa fünf bis sechs Meter Tiefe genannt, nicht automatisch an jedem Liegeplatz.

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Agropoli: byzantinische Akropolis, aragonesische Festung und Tor zum Cilento

Der Name bezeichnet die befestigte Stadt auf der Höhe

Agropoli leitet sich vom griechisch-byzantinischen Begriff für eine hoch gelegene Stadt ab. Während des Gotenkriegs befestigten byzantinische Truppen im 6. Jahrhundert den Felsvorsprung, von dem sich Landestellen und Küste kontrollieren ließen.

Die Siedlung blieb wegen ihrer Lage über dem Meer strategisch wichtig. Mauern, Tor und steile Zugänge trennten den befestigten Kern deutlich von den später gewachsenen Vierteln in der Ebene.

Das Kastell erhielt im 15. Jahrhundert seine heutige Grundform

Die dreieckige Burg besitzt drei runde Ecktürme. Ihre sichtbare Anlage ist vor allem aragonesisch, baut aber auf älteren byzantinischen und mittelalterlichen Befestigungen auf.

Adelsfamilien und wechselnde Herrschaften nutzten den Komplex als militärischen und feudalen Sitz. Heute dienen Hof und Räume kulturellen Veranstaltungen; die Aussicht macht zugleich die historische Kontrolle über Hafen und Küstenwege nachvollziehbar.

Moderner Hafen und Cilento-Landschaft treffen unterhalb der Altstadt zusammen

Der große Sportboothafen ist ein Ausbau der jüngeren Küstenstadt. Er verbindet lokale Fischerei, Vereine, Charter, Fähren und zahlreiche private Stege, während der ältere Ort deutlich oberhalb liegt.

Nördlich beginnt die Ebene von Paestum mit ihren griechischen Tempeln; südlich liegen Trentova und die stärker gegliederte Cilento-Küste. Agropoli ist deshalb nicht selbst die antike Stadt Paestum, bildet aber den Übergang zwischen deren Ebene und der bergigen Kulturlandschaft des Nationalparks.

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