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Kroatien – Kornaten – Plitvice-Wasserfälle

Norddalmatien · 7 Tage · Inselhäfen und Naturparks

Early Boarding

Dugi Otok und die Kornaten ab Zadar

Die siebentägige Runde ist rund 109 Meilen lang. Sie verbindet den Inselhafen Veli Iž mit drei Nächten in Telašćica, den Kornaten und auf Žut; Sukošan und Biograd sorgen am Anfang und Ende für gute Versorgung.

Luftaufnahme der wunderschönen modernen Marina von Sukošan, dicht belegt mit Segelbooten und Yachten, Marina Dalmacija, Kroatien.
Sukosan - D-Marin Dalmacija Marina © Adobe Stock - aerocaminua

Tag 1 · Samstag

Zadar → Sukošan

Nach der Übergabe am späten Nachmittag sind die knapp sieben Meilen nach Sukošan nur bei genügend Tageslicht realistisch; sonst bleibt die Yacht in Zadar.

6,8 sm

Die kurze erste Etappe beginnt erst nach einer sorgfältigen Übergabe

Die Yacht wird gewöhnlich am späten Nachmittag übergeben. Erst nach vollständiger Einweisung, Sicherheitskontrolle und Proviantierung entscheidet die Crew, ob die knapp sieben Meilen nach Sukošan noch bei ausreichendem Tageslicht möglich sind. Der Liegeplatz muss ebenfalls bestätigt sein.

Wird es dafür zu spät, bleibt die Yacht in Zadar. Am Sonntag geht es direkt nach Veli Iž; Sukošan entfällt, ohne dass später eine zusätzliche Etappe nötig wird. Die Route funktioniert in beiden Varianten und verlangt am Übergabetag keine Eile.

Vor einem tatsächlichen Ablegen werden Motorstart, Rückwärtsgang, Ruderwirkung und die Aufgaben an den Leinen gemeinsam durchgegangen. Die kurze Strecke ist gut für ein erstes Manöver, aber nicht für eine Einweisung in der Dämmerung. Eine Crew, die noch Fragen zur Yacht hat, klärt sie an der Basis.

Aus dem Stadthafen geht es in die Zlatna luka

Nach dem Ablegen verläuft der Kurs südostwärts entlang der Festlandküste. Fähren, Ausflugsboote, Fischer und die Zufahrten zu mehreren Marinas verlangen auch auf der kurzen Etappe aufmerksamen Ausguck. Gleichzeitig kann die Crew Motor, Instrumente und ihre Aufgaben beim ersten Manöver unter realen Bedingungen kennenlernen.

Sukošan liegt an der tief eingeschnittenen Zlatna luka, der „Goldenen Bucht“. Die D-Marin Dalmacija erstreckt sich zwischen Sukošan und Bibinje. Vor der Einfahrt lässt sich die Crew den zugewiesenen Steg bestätigen und bereitet Fender, Heckleinen und Mooring passend dazu vor. Bei schwindendem Tageslicht bleibt Zadar die bessere Wahl.

D-Marin Dalmacija ist ein großer Versorgungs- und Technikstandort

D-Marin Dalmacija zählt zu den größten Marinas an der kroatischen Küste. An den Stegen stehen Wasser und Strom zur Verfügung; auf dem Gelände gibt es Sanitäranlagen, Wäscherei, WLAN, Supermarkt, Gastronomie, nautischen Handel, Charterbüros und zahlreiche Servicebetriebe. Auch eine Bootstankstelle ist vom Wasser erreichbar.

Für diese Route ist vor allem die gute Versorgung wichtig. Fehlender Proviant, Wasser oder eine technische Auffälligkeit können hier geklärt werden, bevor drei Nächte mit deutlich weniger Infrastruktur folgen. Einzelne Leistungen und die Tankmöglichkeit werden vor dem Anlaufen aktuell bestätigt.

Das Gelände ist weitläufig. Nach der Platzzuweisung merkt sich die Crew Steg und Liegeplatznummer und klärt, welcher Sanitärblock sowie welcher Ausgang am nächsten liegen. Für den Gang ins Dorf nimmt sie Schlüssel, Zugangskarte und die Kontaktdaten der Marina mit.

Sukošans Palac steht wie eine Kulisse im flachen Wasser

Vor dem alten Dorfkern liegen die Mauerreste des Palac auf einer künstlich geschaffenen Insel. Der Erzbischof von Zadar ließ den sommerlichen Landsitz ab 1470 errichten. Während des Kandischen Kriegs diente die Anlage den Bewohnern als Zuflucht vor osmanischen Angriffen. Heute ist nur ein Teil des rechteckigen Baus erhalten, doch seine isolierte Lage macht ihn zum unverwechselbaren Wahrzeichen der Bucht.

Der Name Portus aureus, „Goldener Hafen“, verweist ebenso wie Zlatna luka auf die geschützte Bucht. Schon in römischer Zeit wurde die Umgebung landwirtschaftlich und maritim genutzt; im Bereich Barbir liegen Spuren einer Villa rustica teilweise unter Wasser. Die geschützte Bucht und die Nähe zu Zadar erklären, warum hier über viele Jahrhunderte Landwirtschaft, Seefahrt und später die große Marina zusammenkamen.

Im Dorfkern liegen Wehrgeschichte und wiederverwendete Steine dicht beieinander

Sukošan wurde im späten 15. Jahrhundert befestigt. Vom Mauerring ist vor allem das obere Tor als Grenze des alten Kerns erkennbar. Die Kirche Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit entstand 1650 gegenüber dem Tor und besitzt Schießscharten. In ihren Türgewänden wurden vorromanische Reliefbalken aus dem 9. oder 10. Jahrhundert wiederverwendet, vermutlich aus einem älteren Sakralbau.

Auch die Pfarrkirche des heiligen Kassian bewahrt mittelalterliche Bauteile und eine glagolitische Inschrift. Für diesen Rundgang genügt der Bereich zwischen Ufer, Palac, Tor und Kirche. Auf wenigen Straßen sind römische Spuren, mittelalterliche Kirchenbauten und die venezianische Befestigung zu sehen.

Proviant und Wettercheck für den ersten Inselkurs

Nach dem Festmachen ergänzt die Crew Brot, Obst, Gemüse und Trinkwasser für die Inselstopps. Größere Einkäufe lassen sich in Sukošan gut erledigen; auf Veli Iž, in Telašćica und in den Kornaten ist die Auswahl kleiner oder nur saisonal vorhanden.

Vor dem Schlafengehen werden Wetter, die elf Meilen nach Veli Iž und mindestens ein Ausweichhafen geprüft. Leinen, Rettungswesten und persönliche Ausrüstung bekommen feste Plätze. So kann die Crew am nächsten Morgen ohne langes Suchen ablegen.

Mehr über Sukosan · Marina Dalmacija erfahren

Der vollständige Törnplan ist für Charterberater-Kunden verfügbar

Charterberater-Kunden erhalten diese sorgfältig aufbereiteten Törnvorschläge kostenfrei, einschließlich aller Etappen, Häfen, Restaurant- und Liegeplatzempfehlungen sowie einer druckbaren PDF. Wenn wir Sie nach einer qualifizierten Anfrage bereits als Kunden angelegt haben, können Sie sich mit Ihrer bei uns hinterlegten E-Mail-Adresse einloggen oder einmalig registrieren.

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André aus Konolfingen Kundenbefragung 08/2026 Nach Abschluss des Törns bewertet

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